Wege der Selbstheilung Teil 16

Forscher fanden heraus, daß wenn man lächelt, im Gehirn Glückshormone frei gesetzt werden. Und zwar unabhängig davon, ob es ein echtes oder künstliches Lächeln ist. Je länger man lächelt, desto besser fühlt man sich! Wenn Du es also schaffst durch Dein Lächeln, Deinem Gegenüber ebenfalls eines abzuringen; schenkst nicht nur Dir, sondern auch ihm einen zwar kurzen, aber dennoch glücklichen Moment! © Emily-Star

Das Lächeln Experiment

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Es gibt ja so Menschen, die schauen immer irgendwie miesepetrig drein. Wenn man draußen mal, mit offenen Augen durch die Gegend geht, braucht man nach genau diesen (zumindest in Deutschland), auch nicht lange zu suchen. In der Schweiz, scheint das lustigerweise, umgekehrt zu sein. Wieso weiß ich auch nicht, aber es ist interessant, daß dort viel mehr Menschen lächeln, wenn sie einen erblicken, als hier. Wie auch immer.

Ich habe mir mal den Spaß gemacht und mir genau die Menschen raus gepickt, die am frustriertesten aussahen und sie so freundlich, wie es mir nur möglich war, angelächelt. (Bei Menschen, die so aussehen, als könnten sie einem gefährlich werden, unterläßt man das natürlich. Wenn man eine Gruppe von Schlägern anlächelt, könnte das im Zweifelsfall, falsch aufgefaßt werden. Aber die meisten Menschen gehören ja, Gott sei Dank nicht, in diese Kategorie. Es bleiben also noch, genug andere, für dieses Experiment übrig.) Und noch während ich sie anlächelte, sagte ich mir innerlich die Worte: „Du bist Liebe!“ Das machte es mir leichter zu lächeln. Man kann natürlich auch etwas anderes, nettes denken. Es geht nur darum, daß wenn man einen positiven Gedanken dabei im Kopf hat, das Lächeln erstens leichter fällt und zweitens nicht so verkrampft wirkt.

In 80% der Fälle stellte ich fest, daß die Menschen die ich so anlächelte, irgendwann auch zurück lächelten. Das fand ich einfach unglaublich! Da habe ich erst mal gemerkt, was der Satz: „Was Du aussendest, bekommst auch zurück!“ wirklich bedeutet. Ich mache das teilweise heute noch und freue mir dann jedes Mal fast ein Loch in den Bauch, wenn ich es geschafft habe, daß meine Zielperson zurück lächelt.

Bei uns im Supermarkt gibt es zum Beispiel eine Kassiererin, die irgendwie immer schlecht drauf ist. So eine richtige Zicke. Und zu genau der, habe ich dann versucht, ganz besonders nett zu sein. Aber nicht auf eine unterwürfige, angstvolle Art und Weise. Sondern auf eine eher liebe- und verständnisvolle. Ich dachte mir dann „Ich weiß nicht, was du hast, aber vielleicht läuft es in deinem Leben, derzeit nicht so gut. Vielleicht hast du auch das Gefühl, daß dich sowieso keiner mag und du dir deshalb auch keine Mühe mehr geben willst, durch eine andere Reaktion von dir, auch eine andere Erfahrung zu machen. Oder aber, diese Unfreundlichkeit ist ein Schutzschild, getreu dem Motto: „Wenn ich grimmig gucke, traut sich auch keiner, mich anzumachen!“ Und genau deshalb, schicke ich dir jetzt dieses Lächeln!“ Und dann, nach fast einem dreiviertel Jahr, habe ich es endlich geschafft. Sie lächelte zum ersten Mal zurück und hatte darüber hinaus, sogar noch ein paar nette Worte für mich übrig. Ich finde das wirklich faszinierend!

In unserem Inneren, sehnen wir uns alle nach Freundlichkeit. Wünschen wir uns, gemocht zu werden. Nur verhalten wir uns selten dementsprechend. Wir machen es uns lieber erst einmal leicht und fahren das Schutzschild hoch getreu dem Motto: „Ich gucke mal lieber grimmig, dann macht mich auch keiner dumm an!“ Manchmal mag das durchaus sinnvoll sein! Wir sollten nur aufpassen, daß wir das nicht, zur Gewohnheit werden, lassen!

Es ist wirklich ein tolles Experiment und kostet Dich auch keinen Cent, wenn Du das einfach mal ausprobierst und dann schaust, was das mit Dir macht. (Also wie Du Dich danach fühlst, wenn es geklappt hat.)

Auf die Art verbessere ich übrigens ab und zu meine Laune. Denn von zehn Leuten, sind es bei mir, auf jeden Fall, immer acht, wo es funktioniert und ein Lächeln zurück kommt! 😉

Übrigens fanden Forscher heraus, daß wenn man lächelt, im Gehirn Glückshormone frei gesetzt werden und zwar unabhängig davon, ob es ein echtes oder ein künstliches Lächeln ist. Je länger man lächelt, desto besser fühlt man sich! Und nicht nur das, während wir lächeln, sind wir zudem noch körperlich schmerzunempfindlicher, können leichter lernen, empfinden weniger Ängste und haben eine bessere Grundwahrnehmung.

Die Wirkung des Lachens ist da sogar noch effektiver. Nur fällt es uns viel schwerer, uns ein echtes Lachen abzuringen, als ein Lächeln. (Mir zumindest!) Und wie schon beschrieben, unser Gehirn kann nicht nicht unterscheiden, ob das Lächeln echt ist oder nicht. Die Reaktion wird also trotzdem kommen. Je länger wir das durchhalten, umso wirkungsvoller ist es. Und wenn wir durch unser Lächeln, dem anderen auch noch eins abringen, schenken wir nicht nur uns ein bißchen Freude, sondern auch ihm.

Bildertext:

Forscher fanden heraus,

daß wenn man lächelt,
im Gehirn Glückshormone frei gesetzt werden und zwar unabhängig davon,
ob es ein echtes oder künstliches Lächeln ist.

Je länger man lächelt,
desto besser fühlt man sich!

Wenn Du es also schaffst durch Dein Lächeln,
Deinem Gegenüber ebenfalls eines abzuringen,
schenkst nicht nur Dir,
sondern auch ihm einen zwar kurzen,
aber dennoch glücklichen Moment!

© Emily-Star

6 Gedanken zu “Wege der Selbstheilung Teil 16

  1. Die Erfahrung habe ich auch schon gemacht, es ist wie du sagst: faszinierend!
    Es haben auch schon Leute mit mir gemacht (haha), denn ich laufe auch nicht immer mit einem Lächeln um die Lippen herum. Manchmal habe ich reagiert und zurückgelächelt, manchmal wohl nicht, denn wenn ich in Gedanken versunken bin, dann schaue ich, aber sehe nicht … 😉

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