Die Kunst des Lebens

Die Kunst des Lebens besteht darin, den Augenblick bewußt wahr zu nehmen. Wie viele Augenblicke habe ich eigentlich wirklich bewußt erlebt und wie viele einfach vorbei ziehen lassen? Wenn ich wüßte, daß ich morgen sterben muß, was würde ich heute noch erleben wollen und warum erledige ich es nicht gleich jetzt, in diesem Augenblick? Weil ich glaube unvergänglich zu sein? Weil ich die Möglichkeit des eigenen Todes einfach ausschließe? Was aber, wenn mein Leben einfach vorbei wäre? Ich will keine Angst haben, aber ich will auch nicht mehr meine Augen vor dem Leben verschließen. Soll mich diese Erkenntnis lehren, den Augenblick zu genießen und nichts aufzuschieben, da ich nie wissen kann, wann der letzte Atemzug getan ist. © Emily-Star

Bildertext:

Die Kunst des Lebens besteht darin, den Augenblick
bewußt wahr zu nehmen.
Wie viele Augenblicke habe ich eigentlich wirklich bewußt erlebt
und wie viele einfach vorbei ziehen lassen?
Wenn ich wüßte, daß ich morgen sterben muß,
was würde ich heute noch erleben wollen
und warum erledige ich es nicht gleich jetzt, in diesem Augenblick?

Weil ich glaube unvergänglich zu sein?
Weil ich die Möglichkeit des eigenen Todes einfach ausschließe?
Was aber, wenn mein Leben einfach vorbei wäre?
Ich will keine Angst haben, aber
ich will auch nicht mehr meine Augen vor dem Leben verschließen.
Soll mich diese Erkenntnis lehren,
den Augenblick zu genießen und nichts aufzuschieben,
da ich nie wissen kann, wann der letzte Atemzug getan ist.

© Emily-Star

9 Kommentare zu „Die Kunst des Lebens

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  1. Vielen Dank für Eure Kommentare. Ich freue mich sehr darüber, bin aber entsetzt, so missverstanden worden zu sein. Denn ich meinte genau das Gegenteil! Der Sinn des Beitrags ist eigentlich, ab und zu mal achtsam zu sein und den Augenblick bewußt wahr zu nehmen, weil man nie weiß, wann das Leben endet und nicht mit der Beschäftigung mit der Frage, wann man stirbt!

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  2. Liebe Emily,

    tiefe Gedanken Deinerseits mal wieder. Ich finde es gut, sich darüber im Klaren zu sein, dass das Leben hier unten irgendwann vorbei ist. Deshalb bespreche ich jeden Tag meine Dinge mit Gott, vor dem ich dann erscheinen werde. Auch ich weiß ja nicht, ob mein Abgang nicht plötzlich kommt. Manche lehnen ihn ab, erwarten aber, dass er sie nach diesem Leben bei sich im Himmel aufnimmt. Das habe ich noch nie verstanden. Wenn ich wüsste, dass ich morgen sterbe, würde ich heute noch einmal bewusst alles mit Christus bereinigen und ihn bitten, mich bei sich aufzunehmen an diesem wunderbaren Ort. Das sollte jeder zu Lebzeiten tun. Es gibt ein gutes Gefühl, bereit zu sein und zu wissen: ich darf dann für immer bleiben an diesem Ort voller Glück. LG!

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  3. Jeder Moment
    hat seine
    Geschichte
    ein Anfang
    ein Ende
    einer
    geheimnisvollen
    Bestimmtheit
    dessen fremder
    Hand
    in uns
    unser Leben
    nach ihrer/seiner
    Gesetzmässigkeit
    führt
    der Tod
    ist das Ziel
    die Seele
    bleibt
    danach seit
    der Urzeit
    da wo wir
    alle eins
    sind
    dieselbe

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  4. Ich glaube, wenn ich das wüsste, würde ich meinen Kram reduzieren, damit meine Brüder nicht so viel zu sortieren haben … 🙂 … Sachen verschenken … aber damit wäre ich auch schon nicht mehr im Hier und Jetzt, sondern in der Zukunft. Nein, besser einfach jeden Tag geniessen, so lange man es kann.

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  5. Ich finde es schön das ich es nicht weiß. In der heutigen Zeit würden wir uns dadurch soviel Stress machen, dass es wahrscheinlich eher passieren würde. Im Rettungsdienst sieht man Leid, Leben und Tod gleichermaßen vielleicht gehen „Leute wie wir“ etwas anders damit um.

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  6. „Der Tod lächelt uns alle an“ sagte schon Marc Auriel‘. Und was würden wir denn wirklich tun, wenn Datum und Uhrzeit bekannt wären. In meiner Jugend, also in der Steinzeit oder so, sah ich den Film „Das letzte Ufer“ – seitdem denke ich ganz anders..

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