Wege der Selbstheilung Teil 22

Wenn Du Dich selbst nicht magst und sorgsam Deine „Fehler“ versteckst, wirst Du auch einem Anderen nie wirklich glauben können, daß er Dich mag. © Emily-Star

Über das loslassen von Menschen die wir lieben, weil sie entweder nicht bei uns sein wollen oder aber uns nicht gut tun. Teil 5

Dieser Beitrag, (wie auch alle anderen Beiträge der Selbsthilfereihe) ist ein reiner Repost, also NICHT aktuell!

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Es tut weh zu hören und akzeptieren zu müssen, daß man nicht (mehr) geliebt wird oder auch nie geliebt wurde. Ein Schlag ins Gesicht und ins Herz!
Genauso wie die Tatsache, daß wir manchmal Kontakte zu Menschen pflegen, die uns eigentlich weder gutes wollen, noch gutes tun. Das kann der Partner, ein Familienmitglied oder aber auch ein sogenannter Freund sein. Den Kontakt zu beenden, ist auch da nicht immer so leicht, manchmal aber einfach besser für uns.
In beiden Fällen wissen wir, daß es besser wäre- den Menschen los zu lassen. Aber das geht nicht von heute auf morgen. Es braucht Zeit und diese Zeit fangen wir jetzt ganz bewußt an, uns in diesen Teilen zu nehmen und zu nutzen.

Bevor ich mich dazu entschieden habe, diese Selbsthilfereihe zu schreiben, habe ich, einige Zeit mit mir gehadert. Gedanken wie „Wenn ich das jetzt mache, bin ich angreifbar!“

Nun ich habe dieses Risiko in Kauf genommen und fühle mittlerweile auch, daß es die richtige Entscheidung gewesen ist. Ich weiß nicht, wie lange ich mit einem künstlichen Image, glücklich gewesen wäre und eine Karriere auf Lügen aufzubauen, ist sowieso nicht gut. Irgendwann kommt doch, alles heraus!

Ich habe lange versucht, jemand zu sein, der ich nicht bin, nur um zu gefallen und geliebt zu werden. Wie oft habe ich, in den Spiegel geschaut und mich selbst nicht mehr erkannt? Als ich damals, endlich mit der Selbstverleugnung aufhörte, habe ich den Verlust der „Liebe“ meines Vaters, in Kauf genommen; so sie denn je, wirklich da war. Er wollte eine Tochter, auf die er stolz sein konnte und ich habe versucht, diese zu sein. Dazu gehörte ebenfalls, niemanden mehr von meiner Vergangenheit zu erzählen und stets die Arme bedeckt zu halten, egal wie heiß es draußen auch ist. (Das mit der Armbedeckung, wegen den Narben, hat er aber nicht verlangt, daß gehörte für mich selbst mit dazu.) Das ging eine Weile gut, aber dann brach doch wieder alles, in sich zusammen. So ist das halt, wenn man sein Leben versucht, auf einer Lüge aufzubauen. Die Chance, daß man damit auf Dauer Erfolg hat, ist da sehr gering und so richtig glücklich, macht das auch nicht.

Ja und nun habe ich ihn auch wieder gefunden! Meinen Anteil, an dem Zerbrechen der Beziehung, zwischen meinem Vater und mir…

Überdies, habe mich jahrelang gefragt, warum es mich immer so zu Boden warf, wenn mich jemand nicht zu mögen schien, wo ich doch so verzweifelt versuchte, es jedem Recht zu machen. Heute, weiß ich es endlich. Es steht mir so klar vor Augen, daß ich mich eigentlich, nur noch an den Kopf fassen kann!

Weil ich nicht, ich selbst war. Weil ich versuchte, es jedem Recht zu machen. Weil ich mich verbog, nicht für mich selbst einstand. Weil ich nicht, an mich glaubte. Kurz: Weil ich mich selbst, nicht mochte! Ich suchte nach der Bestätigung von anderen, weil ich mir selber, keine geben konnte.

Ich hätte niemals gedacht, daß ich jemals den Schlüssel dazu finden würde und mich von meiner „Gefallsucht“, doch noch befreien könnte. Ich habe viele Selbsthilferatgeber, zu diesem Thema gelesen und keiner konnte mir wirklich helfen. Dabei lag die Lösung eigentlich, die ganze Zeit, klar auf der Hand. Wenn ich mich verstelle, damit man mich mag, bin ich praktisch, jeder Laune vom anderen, ausgeliefert. Die Versuche stets abzuschätzen, was von mir erwartet wird und dies dann zu erfüllen, kostet Unmengen an Kraft. Das ist anstrengend und erzeugt großen Streß! Und unter Streß klar und logisch zu denken, ist sehr schwer. Das war dann auch oft der Grund, warum mir bestimmte Dinge, die ich hätte sagen können, erst im nach hinein einfielen. Dann, wenn ich nämlich wieder, zur Ruhe kam. Nur oft, kam ich ja gar nicht zur Ruhe. Da ich ja wieder damit beschäftigt war, erneut zu überlegen, was ich anders machen müßte. Besonders, wenn Kritik laut wurde. Und wenn mir dann doch mal jemand suggerierte, daß er mich gern hatte, konnte ich das ebenfalls nicht glauben. Wie denn auch? Wenn ich mich immer verstelle, meine Fehler verstecke, dann bin ich nicht ehrlich! Dann bin ich, nicht ich. Und wenn ich, nicht ich bin, dann kann ich, auch nicht glauben, gemocht zu werden. Und eine gesunde Selbstliebe, kann aus diesem Versteck- und Verstellspiel, auch nicht entstehen!

Als ich das endlich verstanden habe und auch bereit war, den Preis für dieses Ich-selbst sein zu bezahlen (nämlich den Verlust, der Zuneigung meines Vaters, bestimmter „Freunde“ und auch einer eventuellen Karriere), wurde es endlich besser. Ich kann es noch immer gar nicht glauben, daß ich jetzt, keinen halben Herzinfarkt mehr bekomme, wenn Kritik um die Ecke kommt. Im Gegenteil, wenn sie konstruktiv ist, sehe ich das teilweise sogar als Bereicherung an. Und auch wenn mich jemand nicht mag, macht das nichts. Denn die Menschen in meinem Umfeld, die mich jetzt so kennen, wie ich bin, die mögen mich. Und das weiß ich, weil ich nichts mehr verstecke. Weil ich jetzt endlich ehrlich bin.

Außerdem, was will ich denn von Menschen gemocht werden, die ich selber nicht ausstehen kann oder die versuchen, mich zu ihren Gunsten zu manipulieren? Nein danke, die sollen mir doch bitte, fern bleiben. Von denen, will ich gar nicht gemocht werden, denn sonst hätte ich die, ja noch am Hals. Dann lieber, einmal für mich einstehen, eine klare Ansage machen und sie im günstigsten Fall, los sein!

(Ich rede hier, natürlich von Menschen, die man in seiner Freizeit kennen lernt. Auf seinen Chef zu „pfeiffen“, ist selbstverständlich nicht klug, wenn man seinen Job gerne behalten will! Und selbst, wenn Du bereits einen anderen ins Auge gefaßt hast, denke bitte an das Arbeitszeugnis, was Du von ihm brauchst! Und jetzt komm mir nicht mit, er muß Dir ja ein Gutes ausstellen. Man kann diese Zeugnisse auch, mit augenscheinlich netten Worten verpacken, von denen Du denkst, es ist alles okay. Wo aber zwischen den Zeilen, trotzdem zu lesen ist, was für ein unfähiger Vollpfosten, Du seiner Meinung nach bist. Wir hatten das früher mal in der Schule. Daher weiß ich das noch. Google mal „Arbeitszeugnisse richtig lesen“, da gehen Dir aber die Augen auf, was welcher vermeintlich nette Satz, in Wirklichkeit bedeutet!)

All das wurde aber mir aber, auch jetzt erst so richtig bewußt. Nämlich als ich mich, mit meinem Partner, über meinen Vater unterhielt. Er sagte: „Na was fremde Menschen angeht, da bist du ja jetzt endlich auf dem richtigen Weg. Da hast du es schon geschafft, daß es dir egal ist, ob sie dich mögen oder nicht. Da kannst du jetzt endlich deine Meinung sagen. Nur bei deinem Vater, da willst immer noch, geliebt werden. Da kannst du einfach nicht akzeptieren, daß er ist, wie er ist. Das könnt ihr beide, übrigens nicht!“ Ja das stimmt, da hat er leider voll ins Schwarze getroffen. Ich habe zwar nach außen hin, den Preis für mein „Ichsein“ bezahlt und lebe mein Leben nun ganz so, wie ich es für richtig halte, aber innerlich, kann ich mich nicht, von ihm frei machen. Wünsche ich mir dennoch, von ihm geliebt zu werden.

Doch trotzdem, diese Erkenntnis, bitter war, hatte dieses Gespräch, aber auch einen großen Vorteil. Es war mir bis dahin, gar nicht wirklich bewußt gewesen, daß ich dieses elende „Gefallsuchts-“ Problem, endlich für mich gelöst hatte. Schon komisch, da hatte ich einen ganz großen Erfolg für mich verbucht und das gar nicht richtig, wahr genommen. War irgendwie, selbstverständlich. Ganz im Gegensatz, zu den Themen, die ich noch bearbeiten muß. Die kenne ich, nur zu gut!

Da rede ich also ständig davon, seine kleinen und großen Erfolge zu würdigen und kriege das selbst, aber auch nicht immer hin. Vielleicht sollte ich, auch nicht ganz so streng, mit mir sein. Für das Problem mit meinem Vater, finde ich im Augenblick, einfach keine Lösung. Aber zumindest habe ich es geschafft, daß es mir wieder etwas besser geht und während dessen, ein paar wichtige Erkenntnisse gewonnen. Von daher, war es ja nicht umsonst, im Gegenteil. Jetzt werde ich selbst, auch mal wieder damit anfangen, mit Teilerfolgen zufrieden zu sein. Und der lautet zusammenfassend:

Ich habe eine neue Möglichkeit gefunden mit Wut umzugehen und bin dadurch, wieder etwas davon los geworden. Ich weiß jetzt außerdem, um meinen Anteil, an dem Zerbrechen, der Beziehung zwischen meinem Vater und mir und stehe auch dazu.

Und der Rest kommt vielleicht irgendwann…

Bildertext:

Wenn Du Dich selbst nicht magst
und sorgsam Deine „Fehler“ versteckst,
wirst Du auch einem Anderen
nie wirklich glauben können, daß er Dich mag.

© Emily-Star

9 Kommentare zu „Wege der Selbstheilung Teil 22

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  1. Ich kenne das nur zu gut!
    Als man mich damals in der zweiten Klasse runtergemacht hatte, wollte ich mich irgendwie auch verändern, wollte dazugehören, zu Leuten, die mich nicht mochten. Ich habe mich immer gefragt, was so falsch an mir ist und sobald ich allein war, habe ich geweint. Es hat mich einfach fertig gemacht, Außenseiterin zu sein. Auch in der Familie wurde ich runtergemacht – nicht wegen meines Aussehens, sondern wegen der Tatsache, dass ich Französisch zwar verstehe, aber nie rede (außer meine Mutter) – . Als ich dann mein falsches Leben gespielt habe, konnte ich nirgendwo ausatmen, außer in meinem Zimmer! Und das Schlimmste: ich habe ALLES für mich behalten. Plötzlich fing ich an, mich schminken zu wollen, weil es die Anderen auch taten, ein Handy zu wollen, weil ich deswegen runtergemacht wurde … Ich habe mich für alles an mir geschämt und gehasst. Aber was mich so fassungslos machte, war die Tatsache, dass meine Familie ein Teil davon war. Früher hatte ich Tränen, heute sage ich mir, dass diese Leute niemals meine Familie war und ist. Mir ist egal, ob ihr Blut in meinem fließt. Irgendwann habe ich verstanden. Aber auch heute schrecke ich zurück, wenn jemand mich anfasst oder ich laute Geräusche höre. Kritik kann ich noch ertragen, wenn es von Fremden kommt. Doch bei meinen Verwandten bekomme ich immer noch Klöße im Hals. Es fiel mir tatsächlich schwer, mich von meinen Verwandten abzuwenden, aber ich habe es getan. Aber ich fühle mich nicht befreit, denn seelisch sind sie immer noch da, auch all die Leute die wollten, dass ich mich ändere. Da ich ja noch meinem Vater verbunden bin, tut es höllisch weh, denn es ist die Seite meines Vaters, die mir diesen Teil der Schmerzen zugefügt hat. Meine Mutter stand immer hinter mir.

    Danke für deinen Beitrag.
    Liebe Grüße,
    Leisha.

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    1. Danke für Dein Vertrauen, liebe Leisha.

      Was Du beschreibst, kenne ich alles. Auch wenn das Mobbing in der Schule, bei mir erst mit der 5. Klasse begann. Ich war kein hübsches Kind. Für diese Tatsache, wurde ich dann oft, in der Schule verprügelt. Später habe ich zwar, die Schule wegen eines Umzugs gewechselt und wurde nicht mehr verprügelt. Gehörte aber trotzdem stets, zu den Außenseitern, weil ich keine Markenklamotten an hatte. In der letzten Schule, wo ich war, wurde ich schließlich gemobbt, weil ich im Kinderheim wohnte. Dann habe ich, die Schule geschmissen und deshalb auch keinen vernünftigen Abschluß.

      Mobbing kenne ich also, in jeder Form und ohne Grund, bin ich auch nicht ins Kinderheim gekommen.

      Ich war so froh, als ich 2010 dachte, daß meine Eltern sich besonnen hätten und endlich bereit wären, mir die Liebe zu schenken, die ich in meiner Kindheit, vermißt hatte. Das war aber leider nur eine Illusion. Denn meine Stiefmutter, liebt in Wirklichkeit, nur ihre eigene Familie und ich diente ihr weiterhin nur, als persönlicher Punchingball. Da waren immer so gehässige Spitzen, die sie los gelassen hat. Wie kleine Dolche, im Herz. Das mußte ich irgendwann, einfach unterbinden. Deshalb habe ich, den Kontakt zu ihr, abgebrochen. Was meinen Vater angeht, leide ich da bis heute, am meisten. Eben weil ich ihn innerlich, nicht loslassen kann. Allerdings hat er mich verdammt, als er merkte, daß er mich nicht (mehr) so manipulieren konnte, wie er das wollte. Wenn man ihm nicht paßt, dann geht er einfach weg. So war er schon immer.

      Trotzdem bin ich ICH und die bleibe ich auch. Ich werde mich, für niemanden mehr, verbiegen. Selbst wenn mein Vater jetzt wieder käme, wäre das so. Er würde wahrscheinlich auch jetzt, nach einer kurzen Interessensphase, wieder weg gehen, sobald er fest stellt, daß ich immer noch nicht die Tochter bin, die er sich gewünscht hat. Wobei, vielleicht hätte er auch lieber gar keine. Ich weiß es nicht. Möglicherweise wird ihm der Wunsch ja irgendwann erfüllt. Schließlich weiß ich nicht, wann die Krebszellen sich vermehren. Momentan ist zwar Ruhe, aber das kann sich ja jederzeit ändern. Es ist unendlich traurig für mich, daß er mich nicht lieben kann. Trotzdem bleibe ich ICH und zwar bis zum letzten Atemzug!

      Ich wünsche Dir, daß Du das für Dich selbst, auch kannst. 🤗

      Herzlichst, Emily

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      1. Danke für deine Antwort.
        Ich habe mir dann damals mit zehn gesagt, dass ich ich selbst sein will. Es hat auch ganz gut geklappt, aber die Erinnerung lässt mich einfach nicht los, vorallem wenn mich jemand hasserfüllt ansieht, muss ich an die Worte meines Bruders denken: ‚ Du bist so dumm, so dumm.‘
        Mein Unterbewusstsein weiß, dass ich noch lange nicht fertig damit bin, aber ich will es manchmal einfach nicht wahrhaben. Von außen – wenn er es mir sagt – tue ich so, als wäre es okay, innerlich zerstört es mich einfach. Ich würde gern in einem Haus leben, wo ich auch geschätzt werde. Aber ich arbeite an mir.
        Nochmals danke für deine Rezension!
        Liebe Grüße,
        Leisha Caphtain

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        1. Setz Dich nicht unter Druck. Du bist gut so, wie Du bist! Wenn wir alle gleich wären, wäre es langweilig. Ich denke, das ist die überhaupt wichtigste Lektion von allen. Du bist gut so, wie Du bist! Alles weitere, ist nur ein Zückerchen obendrauf und soll dazu dienen, daß es Dir selbst, besser gehen kann! So handhabe ich das mittlerweile.

          Wenn ich an mir arbeite, dann nur für mich selbst. Weil mir selbst, etwas an mir nicht gefällt.

          Übrigens versuchen „Täter“ dem „Opfer“, sehr gerne Minderwerigkeitskomplexe einzureden, damit sie mehr Macht haben und ihren Anteil nicht betrachten müssen!!! Mir ist das jahrelang so gegangen. Meine Stiefmutter sagte mir, ich wäre schwierig gewesen. Deshalb hat sie mich immer wieder verprügelt. So ein Bullshit! Wenn ein Kind schwierig ist, sollte man als Elternteil, das Prügeln mal sein lassen und ihm stattdessen, positive Aufmerksamkeit schenken! Mein Vater machte es ähnlich. Er ärgerte sich, über meine Naivität und Dummheit. Warum hat er, wenn er es doch besser wußte, sich nicht die Zeit für mich genommen, um mich aufzuklären und auf das Leben vorzubereiten? Wie kann ich mich aufregen, daß mein Kind andere Menschen bevorzugt und auf sie herein fällt, wenn ich mich bei jedem kleinsten Problem rar mache?! Wenn ich mein Kind ins Heim abgebe? Das sind alles so Dinge, die ich jetzt erst, begreife. Jahrelang haben meine Eltern mich als das dumme und schwierige Kind hin gestellt, wo man ja gar nicht anders kann. Das muß man einfach verprügeln und irgendwann, wenn es gebrochen ist und seine Seele, aufrichtige Liebe, Fürsorge und Geduld gebraucht hätte, lieber ins Heim stecken, um sich selbst dann auch mal zu leben!!! Jahrelang haben Psychologen und sogenannte Selbsthilfegurus versucht, mir dafür Verständnis, für meine Eltern abzuringen. Und den Scheiß habe ich mir gefallen lassen und geglaubt!!! Wer hatte denn Verständnis für mich? Damit ist jetzt Schluß!!!

          Natürlich habe ich auch, Anteil an Geschehnissen. Aber das ist keine Rechtfertigung für Vernachlässigung oder Misshandlung! Ich wünsche Dir, daß Du das auch irgendwann für Dich erkennen kannst! 🤗

          Ganz herzliche Grüße,

          Emily

          Gefällt 1 Person

  2. … starke Worte … machen mich betroffen … machen Hoffnung … zugleich … Desillusionierend ehrlich … werde ich geliebt weil ich gefalle oder gefalle ich, damit ich geliebt werde … ein Dilemma, dass jede*r für sich ab der frühesten Kindheit lösen wird müssen … so oder so … ich begegne ab und an Menschen, die sehr provokant und revoltierend erscheinen und im tiefsten Innern sehr verletzlich sind … und dann finde ich Menschen, die kaum wahrnehmbar als Individuum perfekt in Peergruppen integriert und beliebt sind … und dann denke ich mir wo stehe ich um möglichst heil aus der ganzen Sache raus zu kommen? … ist es nicht das was viele anstreben … möglichst heil da raus zu kommen … ? Gruß .. Robert

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Robert,

      vielen Dank für Deine Zeilen. Ich verstehe sehr gut, was Du meinst. Denn seit frühster Kindheit an, habe ich nicht nur um Liebe betteln müssen, sondern auch überleben…

      Aus allem heile heraus zu kommen. Das kenne ich. Du glaubst gar nicht wie gut…

      Trotzdem gibt es für mich HEUTE keinen Kompromiß mehr. Ich weiß ganz genau wer ich bin. Stehe zu meinen Stärken und Schwächen. Zu meinem Aussehen und Alter. Zu meinen Krankheiten und allem, was ich erlebt habe. Auch zu den Fehlern, die ich gemacht habe. Ich weiß, wer ich bin, was ich will und kenne meinen Wert. Natürlich bin ich auch offen, für KONSTRUKTIV hervor gebrachte Kritik. Auch bemühe ich mich sehr oft, meine Welt, mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und mich in andere hinein zu versetzen. Trotzdem bleibe ich mir dabei selber treu. Ich werde mich nie wieder selbst verleugnen, nur um geliebt und respektiert zu werden. Ich würde lieber als Bettler auf der Straße leben, als meine Seele noch einmal zu verkaufen. Ich kann sehr gut alleine sein und das ist dabei sehr hilfreich! Gesunde Kompromisse müssen natürlich sein, gerade wenn es um Gemeinschaft und Teamwork geht. Aber insofern ich nicht in eine Extremsituation komme, wo es um Leben und Tod geht, werde ich trotzdem versuchen, immer authentisch zu bleiben.

      Herzliche Grüße,

      Emily

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      1. Hallo Emily, genau das was du beschreibst ist wohl der Lohn dieses so schwierigen Pfades. Sich treu zu bleiben und zu sich zu stehen. In der Verantwortung sich selber und dem Umfeld gegenüber. Genauso im Alleinsein sich geübt zu haben, wie darin Teil einer Peergroup zu sein. Sich im Spiegel betrachten zu können und dabei zu denken: „Ich bin so wie ich bin und das ist gut so!“ Schöne Grüße .. Robert

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