Gedanken für Zwischendurch Teil 14

Gesang des Herzens
mit selbstgespielter Hintergundmusik auf der Gitarre von Egon Will

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Eine seltsame Sehnsucht, hat von mir Besitz ergriffen. Sie kommt tief, aus dem inneren meines Herzens und meiner Seele. Den ganzen Tag schon, versuche ich ihr nachzugehen. Wo kommt sie her? Was will sie?

Ich tauche ein in meine Seele, suche nach ihr und verweile hier und da. Es ist wie, ein langer Spaziergang. Ein eintauchen in mein Selbst. Ich fühle mich, durch den Schmerz, so viele Ängste- ausgelöst durch Erlebnisse in meiner Vergangenheit. Doch da ist ein Licht. Irgendwo, in den Tiefen meiner Seele und ich versuche ihm entgegen zu gehen…

Es ist so gleißend hell und je näher ich ihm komme, desto mehr fühle ich den inneren Frieden, der direkt in mein Herz scheint. Hindurch, durch all die inneren Mauern, die ich im Laufe der Jahre errichtet habe und die mich noch immer, von diesem Licht trennen. Die mich zwar beschützt haben, aber andererseits auch abgeschnitten. Vom Leben und dem, was es wirklich ausmacht. Dem fühlen… Und jetzt, fühle ich sie zerbrechen. Stein für Stein, um anschließend zu Staub zu zerfallen. Ich sacke auf die Knie und weine. Weine an, gegen all die Kälte, die mein Herz jahrelang fest umschlungen hielt. Und mit jeder einzelnen Träne, fließt er heraus- der Schmerz. Hin zu diesem Licht und wird verwandelt in Liebe.

Ich gehe noch ein Stück näher heran, will erkennen, was das Licht auslöst. Und dann, erkenne ich es. Es war schon immer da. Nur so oft, wollte ich es nicht sehen, nicht richtig zuhören. Nicht mehr so tief, in mein Herz lassen. Denn es ist der Schlüssel, zu all meinen Gefühlen.

Es ist der Gesang meines Herzens. Die in mir, klingende Musik. Und eines Tages, da werde ich soweit sein und keine Mauer wird mehr, zwischen mir und dem Licht stehen. Und dann, werde ich es erstrahlen lassen. Für all jene, die nach ihm suchen. Ich werde es, durch die dunkelste Nacht schicken und den strahlendsten Tag. Vorbei, an all den schönen Worten und Oberflächlichkeiten. Es ist mein Stern. Und mein Name, soll mich stets daran erinnern!

10 Kommentare zu „Gedanken für Zwischendurch Teil 14

Gib deinen ab

  1. Liebe Emily, ein selten schöner Gedanke, der in dir und aus dir gesprochen hat, dir zuzuhören und es ein weiteres Mal zu hören, hat mir ein sehr tiefes Eintauchen in diesen Gedanken ermöglicht, möge dein Stern, dir den Weg hell erleuchten und alle Dunkelheit zurück in ihre Schatten drängen.

    Liebe Grüße
    Gideon

    Gefällt 1 Person

  2. Danke Emily.
    Ich glaube, jeder der die nötige Zeit dafür hat, wird diesen Stern in seinem Herzen finden und die Mauern werden bröckeln. Ich habe diesen Stern auch gesehen, aber ich komme einfach nicht ran.
    Trotzdem, manchmal bricht meine Fassade ein und ich lasse die Mauern hinter mir, doch bald kommt auch schon wieder jemand, der mich hinter die Mauer zehrt.

    Liebe Grüße,
    Leisha

    Gefällt 1 Person

  3. Ja, dafür sind wir hier, dass wir uns erinnern an die Stimme unseres Herzens – auf dass wir uns lösen von der Vergangenheit – dem Zukunftsbefürchtungen und ganz im Jetzt unser Herz hören und durch das Herz wahrnehmen. Meist finden wir unser Herz – unser Selbst – erst wenn wir durch viel Schmerz gegangen sind. Liebe Grüße

    Gefällt 4 Personen

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