Der Lauf des Lebens

Bildertext:

Im Einklang mit der Natur
erwacht das schwache Leben.
Schreiend erblickt es die Blüte
und steigt empor in seiner Schönheit,
bis die Frucht der Reife in es kehrt.

Fluten geheimnisvoller Liebe kommen vom Wartenden.

Gemeinsam gehen sie
in den Schoß des Seins zurück.

© Emily-Star

4 Kommentare zu „Der Lauf des Lebens

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  1. L e b e n s b a h n? –
    ein fragwürdiger Ausblick
    _______________________________________________

    Alles wird g u t ! –
    Wenn man es denn nur selber will …!

    Aber …

    aus dem MUTTERSCHOSS der
    U n b e d a r f t h e i t
    robbt das Baby unter meist noch fürsorglicher Aufsicht
    in die KRABBELSTUBE der
    U n v o r e i n g e n o m m e n h e i t …

    Als heranwachsendes Kind tastet es sich schon bald, oftmals hilflos umschauend, durch den langen FLUR der
    S e l b s t f i n d u n g zwischen elterlicher und fremder Einflussnahme und wird nach nicht allzu langer Zeit bereits, – allerdings mit fast nicht mehr kontrollierbaren Freiheiten ausgestattet -, ins KLASSENZIMMER der D i v e r g e n z e n geschickt und gelangt schließlich von dort, aber doch längst vom Mangel überlebensnotwendiger Anerkennung geprägt, nach zwar erst zaghaften Beobachtungen als Jugendlicher in den so oft ersehnten SPIEGELSAAL der
    G e r n e g r o ß e n …

    … hier wird er sich Mut zum obligatorischen Auftritt
    in der MANEGE der E i t e l k e i t e n antrainieren. Letztlich aber wird er,
    – wie viele andere vor ihm -, nur im MUSEUM der K r ä n k u n g e n ankommen.

    Entmutigt und enttäuscht bereitet er sich nun an diesem Ort
    auf die STÄTTE der V e r g e s s e n h e i t , – den FRIEDHOF -, vor.

    Ende g u t ? – A l l e s gut?
    ___
    © P. Achim Tettschlag [ PachT ]; 13.02.2007
    Gedanken anlässlich des 120. Geburtstages meiner Großväter am 13.02. (Paul Franke) und 15.03. (Karl Tettschlag) 2007 sowie der Mitteilung, dass wir ein zweites Mal Großeltern werden

    Gefällt 2 Personen

    1. Das ist sehr schön geschrieben. Erinnert mich ein wenig, an meine schwermütigen Gedichte, aus den dunklen Tagen, meines Lebens.

      Der Friedhof der Vergessenheit… hm. Nicht grundsätzlich würde ich sagen. Ich denke, daß wir schon unsere Spuren im Leben und vielleicht sogar Herzen einiger Menschen hinterlassen. Meine Großeltern sind 1993 gestorben und ich werde sie niemals vergessen. Auf dem Friedhof, ist das Grab schon weg. Doch sie sind und bleiben, immer in meinem Herzen.

      Aber unabhängig von diesem schweren Gedankengang, ist es wirklich sehr schön geschrieben. Ich danke Dir fürs posten und wünsche Dir noch einen schönen Feiertag. 🤗

      Herzliche Grüße,

      Emily

      Gefällt 1 Person

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