Tränen im Himmel

Das Lied „tears in heaven“, wurde im Original von Eric Clapton gesungen. In diesem behandelt er die Trauer, über den Tod seines vierjährigen Sohnes. Das muß so unglaublich furchtbar gewesen sein. Was gibt es schlimmeres, als sein Kind zu verlieren?! Ich denke, nicht mehr viel…

Ich selbst, habe beim Singen, dabei an die Menschen gedacht, die ich bereits an den Tod verloren habe. Gerade als meine Großeltern starben, (wie Du aktuell in meiner Biografie „Licht der Hoffnung“ nachlesen kannst), habe ich mich intensiv begonnen, mit solchen und anderen Fragen auseinander zu setzen. Wenn Du meine Biografie bisher verfolgt hast, dann weißt Du, warum meine Großeltern, eine solch starke Bedeutung für mich hatten. Doch abgesehen von Eric Clapton selbst und mir (in meiner damaligen Situation), sind das wohl grundsätzlich Fragen, die Du vielleicht auch hättest; wenn Du, einen oder gleich mehrere, geliebte Menschen verlierst!

„Wirst du dich noch an mich erinnern, wenn wir uns im Himmel wieder sehen? Wäre es das gleiche Gefühl, wenn wir uns im Himmel träfen?“

Diese Fragen, habe ich mir schon so oft gestellt. Würden sich all die geliebten Verstorbenen noch meiner erinnern? Wäre das Gefühl zwischen uns, dasselbe? Oder wäre es anders? Was wäre anders und warum? Doch egal wie es auch immer wäre, die Antwort werde ich nicht erhalten, solange ich noch hier, auf der Erde bin. Denn hier, ist nicht der Himmel und auch, wenn ich mir ihn oft ersehne, so ist die Zeit des Wiedersehens und Friedens, für mich noch nicht da.

„Ich muß hier auf Erden stark sein und weiterhin durchhalten. Denn ich weiß, ich gehöre (noch) nicht, hierher in den Himmel.“

Ja, so ist es. Ich habe noch etwas zu tun. Eine Aufgabe. Meine Zeit, ist noch nicht um. Aber irgendwann wird sie es sein. Bis dahin, ist es mir ein unglaublicher Trost, an einen Himmel, ein Wiedersehen und den dortigen Frieden zu glauben. Frieden im Herzen und der Seele.

Abschließend, ist hier wie immer, die sinngemäße Übersetzung des Liedes:

Tränen im Himmel

Würdest du meinen Namen kennen,
wenn ich dich im Himmel träfe?
Wäre es dasselbe,
wenn ich dich im Himmel träfe?

Ich muss stark sein
und durchhalten.
Denn ich weiß, ich gehöre (noch) nicht,
hierher in den Himmel.

Würdest du meine Hand halten,
wenn ich dich im Himmel träfe?
Würdest du mich stützen,
wenn ich dich im Himmel träfe?

Ich werde meinen Weg finden,
des Nachts und am Tage.
Denn ich weiß, ich kann einfach nicht bleiben,
hier im Himmel.

Die Zeit kann dich runterziehen.
Die Zeit kann dich in die Knie zwingen.
Die Zeit kann dein Herz brechen,
dich zum Flehen bringen,
um Hilfe flehen.

Jenseits der Tür
gibt es Frieden, ich bin sicher.
Und ich weiß, es wird keine
Tränen mehr geben, im Himmel

Würdest du meinen Namen kennen,
wenn ich dich im Himmel träfe?
Wäre es dasselbe,
wenn ich dich im Himmel träfe?

Ich muss stark sein
und durchhalten
Denn ich weiß, ich gehöre (noch) nicht
hierher in den Himmel.

Denn ich weiß, ich gehöre (noch) nicht
hierher in den Himmel.

15 Kommentare zu „Tränen im Himmel

Gib deinen ab

    1. Danke Euch beiden, an das Kompliment.

      Was den zukünftigen Wohnort angeht, so schlägt mein Herz, seit 2006 für den Spreewald. Auch „Paul“ hat sich bereits, mit dem Gedanken angefreundet. Wir haben auch schon angefangen, Geld zurück zu legen und werden in spätestens zwei Jahren alles beisamen haben, um bequem und relativ streßfrei, dorthin umziehen zu können. Da das von Gladbach ein paar km sind und wir ein Umzugsunternehmen benötigen werden, daß bis aufs einpacken, alles macht; wird das wohl so einiges kosten…

      Trotzdem, es ist soooo wunderschön da. Auch wenn es kein Meer gibt, wie bei Euch. Aber dafür viele Flüsschen und Seen. Es ist meine Wahlheimat und mein emotionales Zuhause (geblieben). Dorthin möchte ich unbedingt zurück. Da Tesla in der Ecke demnächst seine Produktion hin verlegt und es deshalb künftig, etliche Arbeitsplätze geben wird, wird es bis dahin, auch wieder eine Infrastatur geben.

      Da würde ich gerne alt werden. Na ja, so alt, ich halt werden kann 😉

      Aber natürlich ist Dänemark auch ganz zauberhaft. Ich liebe Deine Bilder, die Du immer einstellst. So richtig zum träumen…

      Ganz herzliche Grüße an Euch,

      Emily

      Gefällt 1 Person

  1. Ich bin der festen Überzeugung das unsere geliebten Menschen uns im Himmel nicht nur wiedererkennen werden 😘Wenn es soweit ist, werden sie uns abholen.
    Meine verstorbene Oma stand schon mal bei mir am Bett und sagte: „Stell dich nicht so an, du bist noch nicht dran!“ – Direkt danach bekam ich wieder Luft und das Fieber sank ebenfalls.

    Gefällt 3 Personen

    1. Na Deine Oma hat ja eine ganz schön ruppige Art 😉

      Aber im Ernst, schön, daß Du noch hier bist! Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn Du Recht behälst und wir abgeholt werden. Ein schöner Gedanke 🙂

      Herzliche Grüße,

      Emily

      Gefällt 2 Personen

      1. Sie war immer so, aber dabei auch sehr liebenswürdig. Warum sollte der Tod sie ändern 🤔
        Der Hammer ist übrigens das die schon gestorben ist als ich noch zur Grundschule ging, mein Mann ihr aber nach unserem Umbau Mitte der 90 in ihrem ehemaligen Schlafzimmer begegnet ist. Es sah aus als würde sie sich das Ergebnis unserer Arbeit ansehen. Er hatte nur mal ein Foto von ihr gesehen und wusste somit welche Person sich vor ihm plötzlich auflöste.

        Gefällt 1 Person

  2. Liebe Emily,

    ich rede und schreibe nicht oft über dieses Thema, eben weil wir nicht wissen können, was uns erwartet. Glauben dagegen dürfen wir – kennst du dieses Buch? In ihm habe ich für mich Antworten gefunden. Menschen, die sich auf Erden berührt haben, gleich wie, finden sich auch in dem anderen Teil unserer Welt, glaube ich. Wobei die gesellschaftlichen Positionen, Geschlechter, Verwandtschaftsverhältnisse variabel sind, umgekehrt werden können, wenn es unseren Wachstum dient. Davon bin ich überzeugt, es geht immer nur nach vorne, auch, wenn ein leidvolles Dasein hier auf Erden das nicht vermuten lassen kann. Rückblickend habe ich in den allermeisten Lebenslagen einen Sinn für mich gefunden.

    Herzlichen Gruß dir.

    Gefällt 1 Person

    1. Lieber Reiner,

      das Buch kenne ich nicht. Doch ich habe früher selbst, eine Nahtoderfahrung gemacht. Allerdings kam mich niemand abholen. Vielleicht auch, weil die Zeit dafür, noch nicht reif war. Heute habe ich, nach vielen Jahren wieder, eine sehr innige Beziehung zu Gott bekommen und deshalb einen starken Glauben. Dieser hilft mir dabei, nicht die Hoffnung zu verlieren. Auch nicht, an ein Leben danach.

      Natürlich gibt es auch bei mir Momente, wo ich mich frage, ob es das Paradies wirklich gibt oder ob ich das einfach nur gerne hätte. Aber das sind nur Augenblicke des Zweifels und sie vergehen wieder. Im Grunde ist es sogar gut, daß wir es, nicht genau wissen. Denn stell Dir vor, es wäre im Jenseits, extrem viel besser als hier, auf der Erde. Wer würde dann hier noch bleiben wollen? So ist das mit dem Lebenssinn, sicher nicht gedacht und deshalb, ist es mit dem „nichtgenauwissen“ gut so, wie es ist.

      Herzliche Grüße,

      Emily

      Gefällt 1 Person

  3. Herzlichen Dank für deine Offenheit…. Vielleicht sind deine Grosseltern oft viel näher als wir es wahrhaben wollen. Ich durfte selber schon solche Erfahrungen machen, und glaube daran, dass unsere Liebsten gut zu uns schauen… ein wunderbarer Tag für dich🌟🌟🦋

    Gefällt 2 Personen

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