SelbstheilungsWEGE, denn es gibt nie nur einen Weg!

Manchmal verletzen wir Menschen, obwohl wir ihnen eigentlich helfen wollten. Dachten wir zumindest und wundern uns, warum sie sich gegen uns oder sogar von uns abwenden. Wir glauben, durch mitteilen unserer Meinung, eine Hilfestellung zu geben. Doch zu was eigentlich? Dazu etwas so zu machen, daß es besser zu unserem Geschmack paßt? Sich für uns besser anhört oder anfühlt? Weil wir der Meinung sind UNSERE Wahrnehmung ist die einzig Richtige? Weil wir hoffen, daß alle anderen das ja genauso sehen? Weil wir die Möglichkeit ausschließen, daß es noch Menschen gibt mit anderen Geschmäckern, Weltanschauungen oder Meinungen? Wer sind wir eigentlichen, daß wir das glauben?! Das wir ausschließen uns auch irren zu können? Das wir uns oft einfach nicht die Zeit nehmen und nachdenken, bevor wir reden? © Emily-Star

Ich habe nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen und der Erleuchtung bin ich noch nicht mal im Ansatz nah. Aber ich habe so vieles gelesen, was mir geholfen hat und das konnte ich ja nur, weil sich mal jemand die Mühe machte und es nieder schrieb. Also will ich mich da auch nicht ausschließen und ebenfalls etwas zurück geben. Aber und das ist mir ganz wichtig: Ich möchte betonen, daß es sich bei all dem was ich bisher geschrieben habe und dem, was ich noch schreiben werde, immer nur um meine Gedanken handelt. Um das, was mich persönlich bewegt und auch die Dinge, die mir in irgendeiner Form weiter geholfen haben. Ich lese viel und probiere einiges davon aus. Ich suche mir das zusammen, was mich persönlich weiter bringt. Und genau das, erhoffe ich mir von Dir ebenfalls. Das Du Dir einfach nur das für Dich heraus sucht, was Du im Augenblick gebrauchen kannst und sich für Dich richtig anfühlt. Denn da wir alle ganz unterschiedlich sind, re-agieren wir auch unterschiedlich auf die Dinge. Ich finde es immer wieder schade und sowas von entmutigend, wenn da Menschen kommen, die es zwar gut meinen und etwas vorschlagen, damit es einem besser geht. ABER die dann behaupten es ginge nur so und nur auf ihre Weise. Und wenn man das nicht ganz genauso macht, wie sie es wollen, es natürlich auch nicht klappen kann. Oder man halt nicht genug an sich gearbeitet hat, es nicht wirklich wollte und seine Gedankenwelt, leider nicht mal eben, von heute auf morgen komplett umgekrempeln konnte. Die dann alles auf Dich schieben, auf Deine Unfähigkeit oder noch schlimmer, Deinen Unwillen etwas zu verändern.

Ich würde mir deshalb nie anmaßen, das ultimative Rezept zu haben. Auch wenn ich manchmal in der „Wir“ oder „Du“ Form schreibe. Denn so etwas finde ich nicht gut! Menschen, die von sich behaupten, nur sie hätten den Schlüssel des Glücks, der Wahrheit, der Heilung oder was auch immer in der Hand. Menschen, die anderen ihre Wahrheit aufzwängen wollen. Oder noch schlimmer von oben herab auf die schauen, die angeblich noch nicht so weit sind wie sie selbst. Denn woher wollen sie eigentlich wissen, daß ihr Weg der richtige für alle ist? Er mag für sie persönlich jetzt gerade richtig sein. Aber andere Menschen haben halt andere Wege. Wir alle sind so verschieden gestrickt und RE-agieren unterschiedlich auf die Dinge. Deshalb kann, was für den einen gut ist, für den anderen wieder das ganz Falsche sein!

Ich habe also für mich beschlossen, zwar meine Erfahrungen mitzuteilen, aber niemals irgendwem, irgendetwas aufdrängen zu wollen. Und ich nehme mir sogar die Freiheit heraus, jederzeit meine Meinung zu ändern, sobald ich etwas gefunden habe, was mir noch besser hilft, oder für mich überzeugender klingt. Deshalb habe ich den Titel dieses Wegblogs ganz bewußt nicht Selbstheilungsweg, sondern Wege gewählt. Denn es gibt nie nur einen Weg, ein Patentrezept für alle.

Also fühl Dich bitte ganz frei, indem was Du liest und was Du davon für Dich mit nehmen oder einfach nur mal ausprobieren willst. Und wenn Du eine andere Idee hast, oder etwas, was Dir besonders gut geholfen hat, dann laß mich doch bitte daran teil haben und schreibe mir einfach. In diesem Sinne, Dir noch eine schönen Sonntag!

Bildertext:

Manchmal verletzen wir Menschen,
obwohl wir ihnen eigentlich helfen wollten.
Dachten wir zumindest und wundern uns,
warum sie sich gegen uns oder sogar von uns abwenden.
Wir glauben, durch mitteilen unserer Meinung, eine
Hilfestellung zu geben. Doch zu was eigentlich?

Dazu etwas so zu machen, daß es besser zu unserem Geschmack paßt?
Sich für uns besser anhört oder anfühlt?
Weil wir der Meinung sind UNSERE Wahrnehmung ist die einzig Richtige?
Weil wir hoffen, daß alle anderen das ja genauso sehen?
Weil wir die Möglichkeit ausschließen, daß es noch Menschen gibt
mit anderen Geschmäckern, Weltanschauungen oder Meinungen?

Wer sind wir eigentlichen, daß wir das glauben?!
Das wir ausschließen uns auch irren zu können?
Das wir uns oft einfach nicht die Zeit nehmen und nachdenken,
bevor wir reden?

© Emily-Star

Lebenshoffnung – den Jakobsweg gehen

Bildertext:

Sehnsucht von irgendwoher kommend, ermächtigt sich meines Herzens, durchdringt so kraftvoll meine Seele. Ich sehe Täler voller Licht, fühle in anderen Dimensionen. Hier ist die Freiheit des Herzens, die meine Seele liebend macht. Wie sehr sehne ich mich in eines von ihnen. Wo am Himmel die Vögel ziehen. Ihre Schwingen sie mit Leichtigkeit, zu anderen Orten tragen. Hoch empor erheben sie sich, mit solcher Anmut, als ob sie nie etwas anderes täten. Sehnsucht von irgendwoher kommend, ermächtigt sich meines Herzens. Durchdringt so kraftvoll meine Seele. Ich sehe Berge, auf deren Spitzen, die Sonne durch den Schnee reflektiert wird. Eine Reise in unbekannte Welten. So nah und doch so fern, erscheinen sie mir. Hoffnungsvolles Glitzern in meinen Augen, geleitet mich die Liebe auf Schritt und Tritt. Möchte fliegen können, immer der Sonne entgegen. So alt schon ist die Sehnsucht und doch immer wieder neu erwacht. Sehnsucht von irgendwoher kommend, ermächtigt sich meines Herzens, durchdringt so kraftvoll meine Seele. Ich sehe Seen und tauche hinein, denn sie sind getränkt von Weisheit und Segen. So viele Seelen auf der Reise ins innere ihrer Selbst, streben weiter immer weiter zu neuen Erkenntnissen und Wahrheiten. Gemeinsam sind WIR die Sonne, komm und zehre von unserer Kraft. Komm mit uns mit und begleite uns auf dem Weg. Durch das Mysterium des Lebens, es gibt so vieles zu entdecken, so vieles zu verändern und ich glaube fest daran, daß wir uns eines Tages alle in ein gleißendes Licht verändern... das irgendwann alles Dunkel erhellen wird! © Emily-Star

Ich habe schon letztes Jahr mit dem Gedanken gespielt, den Jakobsweg zu gehen. Es dann aber aus lauter Angst und Unsicherheit wieder verworfen. Trotzdem ist dieser Wunsch geblieben und mittlerweile so stark geworden, daß ich meine Ängste und Bedenken zur Seite geschoben und endlich den Flug gebucht habe. Letzten Endes bin ich dort auch nicht allein. Ich gehe zur Hauptsaison und da laufen so viele Menschen, daß ich mir absolut keine Gedanken machen muß.

In den letzten Jahren hatte ich immer nur Angst. So viel Angst, daß ich schon gar nicht mehr richtig gelebt habe. Ich habe einen handgeschriebenen Zettel von letztem Jahr gefunden. Darauf hatte ich geschrieben, daß ich etwas tun will, was mein Herz glücklich macht und es mir dabei auch völlig egal sein soll, was irgendwer davon hält. Diesen Wunsch habe ich mir nun erfüllt. Allein der Gedanke macht mich schon jetzt sehr glücklich und das Phantastische ist, daß ich diesen Weg nicht alleine gehe.

Es wird die Erfahrung meines Lebens. Das spüre ich einfach! Von meiner Sozialphobie hinein in die Pilgerunterkünfte. Von der Einsamkeit, zur Gemeinsamkeit und zwischendurch allein sein. Laufen, fühlen, aushalten und hoffentlich wieder lebendig werden. Das wünsche ich mir.

Ich möchte mich wieder lebendig fühlen! Denn seit Jahren fühle ich mich nur noch verbittert, wütend und traurig.

Außerdem gehe ich den Weg immer und jeden einzelnen Tag mit Gott. In diesem Sinne, läuft für mich der Countdown. In drei Wochen geht es los!

Bildertext:

Lebenshoffnung

Sehnsucht von irgendwoher kommend,
ermächtigt sich meines Herzens
durchdringt so kraftvoll meine Seele
Ich sehe Täler voller Licht
fühle in anderen Dimensionen
Hier ist die Freiheit des Herzens
die meine Seele liebend macht
Wie sehr sehne ich mich in eines von ihnen
wo am Himmel die Vögel ziehen
ihre Schwingen sie mit Leichtigkeit
zu anderen Orten tragen
hoch empor erheben sie sich
mit solcher Anmut, als ob sie
nie etwas anderes täten

Sehnsucht von irgendwoher kommend,
ermächtigt sich meines Herzens
durchdringt so kraftvoll meine Seele
Ich sehe Berge, auf deren Spitzen,
die Sonne durch den Schnee reflektiert wird
Eine Reise in unbekannte Welten
so nah und doch so fern
erscheinen sie mir
Hoffnungsvolles Glitzern in meinen Augen
geleitet mich die Liebe auf Schritt und Tritt
Möchte fliegen können,
immer der Sonne entgegen
So alt schon ist die Sehnsucht
und doch immer wieder neu erwacht

Sehnsucht von irgendwoher kommend,
ermächtigt sich meines Herzens
durchdringt so kraftvoll meine Seele
Ich sehe Seen und tauche hinein
denn sie sind getränkt von Weisheit und Segen
So viele Seelen auf der Reise
ins innere ihrer Selbst, streben weiter
immer weiter zu neuen Erkenntnissen und Wahrheiten
Gemeinsam sind WIR die Sonne,
komm und zehre von unserer Kraft,
Komm mit uns mit und begleite uns auf dem Weg
durch das Mysterium des Lebens, es gibt so vieles zu entdecken
so vieles zu verändern und ich glaube fest daran,
daß wir uns eines Tages alle in ein gleißendes Licht verändern…
das irgendwann alles Dunkel erhellen wird!

© Emily-Star