Solange man den Kern des Traums, nicht aufgibt…

Beitragsauszug:

Nach fast drei Monaten, habe ich mir überlegt, doch mal einen Lagebericht zu verfassen. Die Sommertage sind zu Ende und der Herbst, hat nun, mit großen Schritten, Einzug erhalten. Vorbei die schönen warmen Sommertage, in unserem Garten und schon bald, werde ich wieder damit beginnen, alle Zimmerpflanzen ins Haus zu tragen. Dort warten sie dann, bis zum nächsten Frühling, in den Räumen und im Hausflur. Da über uns nur der Dachboden ist, stellt das, auch kein Problem dar. Zumindest solange, ich resümiere hier, keinerlei Beschwerden, über den Zustand des Hauses von uns kommen. Dieser hat sich, trotz Dauerlüftens im Sommer, leider nicht verbessert. Noch immer...

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All den Dingen zu trotzen, die mein Gesicht langsam, tief in den Staub drücken…

Beitragsauszug:

Es gibt Momente, wo es auch mir immer wieder schwer fällt, den Kopf weiterhin aufrecht zu halten. All den Dingen zu trotzen, die mein Gesicht langsam, tief in den Staub drücken. Vor zwei Wochen, habe ich die Nebenwirkungen nicht mehr ausgehalten und eins meiner Medikamente abgesetzt, welches ich für den Hauptübeltäter hielt. Die ständigen Krämpfe und Schmerzen in den Gelenken, waren das Eine. Aber des Nachts vor Schmerzen senkrecht im Bett zu stehen, weil meine Hüfte mit einem Mal so weh tat, obwohl ich sie gar nicht belastet habe... Nie Probleme mit ihr hatte... Zumindest nicht mit dieser Seite... Nein, das war genug! Jetzt reichts...

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Heute, vor genau einem Jahr, bin ich tränenüberströmt…

Beitragsauszug:

in Santiago de Compostela angekommen. Nie werde ich diesen überwältigenden Augenblick vergessen, wo mir klar wurde, daß ich es tasächlich geschafft hatte. Trotz all der Schmerzen, wegen einer Schleimbeutelentzündung in der Hüfte, habe ich diesen Weg Zuende gebracht. Mein Arzt war fassungslos, wie ich das geschafft hatte. Normalerweise, hätte ich ab Ponte de Lima gar nicht weiter gehen dürfen. Aber aufgeben? Niemals. Ich hatte mir vorgenommen, das zu schaffen und zwar zu Fuß! Auch wenn ich nach Santiago hätte kriechen müssen...

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Das Fenster im dunklen Raum, welches einen Ausblick verschafft

Beitragsauszug:

Ich war mein ganzes Leben auf der Suche nach einem Zuhause. Doch wo ich es fand, verschwand es wieder. So auch hier. Ich frage mich, warum das so ist. Natürlich, kann ich vom geschichtlichen Ablauf her, all die Gründe, für diese Stationen benennen. Die Ereignisse so detailreich wieder geben, so daß Du nach meiner Erzählung, wahrscheinlich verstehend nicken würdest. Dennoch wollte ich ursprünglich nur eins. Ein Zuhause, wo ich meine Ruhe haben kann. Vielleicht war gerade das, das Problem...

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Einschränkungen

Beitragsauszug:

Da habe ich doch, letztens im Fernsehen, von einer Psychologin gehört, welche Schäden, all die derzeitigen Einschränkungen; auf längere Sicht in der Psyche, hervor rufen können. Du meine Güte, denke ich bei mir, wenn das schon psychische Schäden hervor ruft, was für ein Ding, habe ich dann eigentlich an der Waffel? Ich habe Zeiten erlebt, wo ich Hunger und nichts zu Essen hatte, bis Nachbarn mir welches vorbei brachten. Wo ich fror, weil im Winter die Heizung kaputt war und mir verboten wurde, die Elektrische anzustellen. Wo ich das Wasser für die Toilettenspülung, aus dem Fluß holen mußte, an dem wir wohnten, weil es keine Spülung gab. Wo ich frierend, in einem Eimer warmen Wassers stand, der zuvor im Topf, auf einem Herd erwärmt wurde und mir den anderen Mangels Dusche, langsam über den Kopf kippte. Ich habe sogar Zeiten erlebt...

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Wertschätzung in unsicheren Zeiten

Beitragsauszug:

Vor knapp einer Woche bin ich 40 Jahre alt geworden. Ein Alter, von dem ich zeitweise dachte, daß ich es gewiß nie erreichen würde. War es erst der jugendliche Hochmut, welcher sich mit lebensmüder Verzweiflung abwechselte. Ging dann weiter, über die Borreliosediagnose, bis hin zum Bangen um mein Herz, mit wochenlanger Atemnot. Stunden, die sich zogen wie Kaugummi in denen ich zwar atmete, aber trotzdem das Gefühl hatte, nicht richtig Luft zu bekommen. Wo mein Herz urplötzlich, so deutlich aus dem Takt kam, daß ich Todesängste ausstand. Wer hätte gedacht, daß beides zusammen hängt und durch die entsprechende Medikation behoben werden kann. Ich zu dem Zeitpunkt nicht, weil es eine halbe Ewigkeit brauchte, bis ich mal einen Termin beim Kardiologen bekam, der fest stellte, daß tatsächlich Probleme da waren. Bis zu diesem Zeitpunkt kam ich mir streckenweise vor, wie ein Hypochonder. Kaum davon erholt, wurde mir klar gemacht, daß ich die regelmäßigen Magenspiegelungen ernst nehmen soll. (Ich hatte eine ausgelassen, getreu dem Motto, ist schon nicht so schlimm.) Man machte mir daraufhin klar, daß bereits Krebszellen in meiner Speiseröhre gefunden worden waren und nur eine regelmäßige Kontrolle, zeigen könnte, wie sie sich verhalten. Als mir das richtig bewußt wurde, saß ich da und sinnierte darüber, ob mein 40. Geburtstag wohl ein "erst 40", oder ein "schon 40" wird.

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