Gedanken für Zwischendurch Teil 10

Stark ist nicht, wer seine Gefühle unterdrückt... Stark ist, wer sich ehrlich mit ihnen auseinander setzt! © Emily-Star

Der Weg zurück zum Herzen

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Manchmal verschließen wir unser Herz, weil wir tief verletzt und somit enttäuscht worden sind. In dem Augenblick, soll uns niemand anderes mehr verletzen können. Wir wollen nicht mehr leiden, nicht noch einmal diesen Schmerz spüren müssen, die große Enttäuschung. Ich kenne das von mir selbst und es ist nur allzu menschlich. Was wir dabei aber übersehen ist, daß der Schmerz damit nicht weg ist. Das wir in dem Augenblick, wo wir unser Herz verschließen, auch nichts wirklich schönes mehr empfinden können.

Es wäre ja so angenehm, nur das schmerzliche nicht mehr fühlen zu müssen. Aber alles andere was positiv ist, zulassen zu können. Quasi im stetigen Glück und Frieden zu schwelgen. „Frei von aller Negativität“ Was vielleicht Yogis oder sogenannten „höher entwickelten Menschen“, (Leute die emotional und geistig irgendwie immer weiter zu sein scheinen als wir selbst) möglich ist, bleibt den meisten von uns, trotz all der gutgemeinten Ratgeber und Lebenshilfeseminare, leider noch immer verborgen. Und diese Vorbilder, insofern sie denn als solche zu betrachten sind, wirken auf mich auch nicht immer so hilfreich, wie sie es vielleicht sollten. Sondern lösen in mir stattdessen, eher das Gefühl von Unzulänglichkeit und Unerreichbarkeit aus. Denn trotz all der klugen Ratschläge, besonders ja diesem mit dem „positivem denken“, können Verletzungen (zumindest bei mir), nicht einfach so umgedacht bzw. um-gefühlt werden. Ich bin trotz all der Versuche immer noch keiner dieser Übermenschen geworden, welcher mit sich so im Reinen ist, daß er immer gut drauf und nett ist.

Aber eines habe ich im Laufe der letzten Jahre, doch fest gestellt. Je länger und stärker ich ein unangenehmes Gefühl unterdrücke, desto heftiger kommt es irgendwann zurück. Was aber tun, wie werde ich es los und damit wieder ein bißchen freier und vielleicht sogar glücklich?! Nun da gibt es leider nur eines. Nochmal durchgehen, durch all den Schmerz- sein Herz wieder öffnen. Heulen und fluchen, wenn es sein muß und zwar solange bis es weniger wird. Und in dem Maße, wie der Schmerz weniger wird, kann dann auch die Freude wieder größer werden. Ich nenne das für mich den Weg zurück zum Herzen.

Es kostet sehr viel Mut wirklich alle seine Gefühle zu durchleben und zu fühlen.
Aber das ist es doch, was das Leben wirklich ausmacht.
Was uns noch von künstlicher Intelligenz unterscheidet.
Was uns wirklich menschlich und so einzigartig macht.

Bildertext:

Stark ist nicht,
wer seine Gefühle unterdrückt…

Stark ist,
wer sich ehrlich mit ihnen auseinander setzt!

© Emily-Star

Gedanken für Zwischendurch Teil 9

In Dir steckt viel mehr, als Du glaubst! Durch all das, was Du erlebst, hast Du die Möglichkeit diese Dinge zu entdecken.. Deine innere Stärke, Deine Wandlungsfähigkeit, so viele Eigenschaften und Talente- die Du bisher immer nur den "Anderen" zugetraut hast. Und meistens sind es sogar die  negativen Erlebnisse, die uns genau das vor Augen führen. © Emily-Star

Alles Ansichtssache

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Einmal habe ich eine Schiene an die rechte Hand bekommen, weil meine Golden Retrieverhündin, einen Streit mit der an sich sehr friedlichen und wohlerzogenen Schäferhündin, vom Zaun brechen mußte. Die hat sich das, natürlich nicht bieten lassen und zurück gebissen. Aus lauter Panik habe ich dann gemacht, was man gar nicht sollte. Dazwischen gegriffen und versucht die beiden zu trennen. Na ja und dabei, gleich auch ein paar Bisse, mit einkassiert. Davon war eigentlich, auch nur einer schlimm. Aber nichts desto trotz, hat er mir dann diese Schiene an der rechten Hand eingebracht. Mit dem Endergebnis, nun erst mal alles mit links, machen zu müssen. Das ist als Rechtshänder gar nicht so leicht, aber im nachhinein das beste Training, was ich dann für das Klavierspiel mit der linken Hand, bekommen konnte. Und nicht nur das, ich habe mit großem Erstaunen fest gestellt, wie schnell mein Gehirn umdenken konnte, als es das mußte. Jeden Tag, konnte ich Dinge besser und leichter machen, als noch am Tag zuvor. Und mein Erfindungsreichtum, wie ich mir am besten helfen kann, wurde erst einmal so richtig wach. Die Konsequenz daraus, lautet für mich, daß wir gar nicht so hilflos sind, wie wir erst einmal glauben und das Gehirn viel mehr kann, als wir ihm zutrauen. Es ist alles nur reine Ansichtssache. Ich hätte mich jetzt hinsetzen und bedauern können. Aber das hätte mir nichts gebracht, als noch mehr Selbstmitleid und Blockaden. Stattdessen habe ich es als Experiment gesehen. Neugierig darauf, was sich mein Kopf wohl alles einfallen läßt, um viele der alltäglichen Aufgaben wieder zu meistern. Man sagt immer sehr schnell: „Kann ich nicht!“ oder „Geht nicht!“ Ist ja auch bequemer so und nur allzu menschlich! Aber wenn wir auf einmal müssen, dann stellen wir fest, wie sehr wir uns in vielen Punkten geirrt, ja selbst unterschätzt haben.

Ich selbst h,atte das unbeschreibliche Glück, daß keiner der Bisse eine Sehne beschädigt hat und ich nur etwas später wieder anfangen konnte, zu spielen. Ein Jahr zuvor, hätte ich das anders gesehen. Ich hätte mich gefragt, womit ich das verdient habe, jetzt auch noch ausgerechnet, alles mit links machen zu müssen, nicht spielen zu dürfen und mich dabei in Selbstmitleid ergangen. Jetzt bin ich dankbar, für diese Erfahrung (nach der Beisserei natürlich) und bin mir sicher, daß sie mir sehr geholfen hat, in Zukunft besser spielen zu können, als zuvor und auch andere Dinge, anders als sonst zu bewältigen.

Und den Hunden geht es ebenfalls wieder bestens!

Bildertext:

In Dir steckt viel mehr, als Du glaubst!
Durch all das, was Du erlebst, hast Du die Möglichkeit diese Dinge zu entdecken..
Deine innere Stärke, Deine Wandlungsfähigkeit, so viele Eigenschaften und Talente-
die Du bisher immer nur den „Anderen“ zugetraut hast.

Und meistens sind es sogar die negativen Erlebnisse, die uns genau das vor Augen führen.

© Emily-Star

Gedanken für Zwischendurch Teil 8

Der besondere Anlaß ist immer JETZT! © Emily-Star

Der besondere Anlaß ist immer jetzt!

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Wer kennt das nicht, da hat man das gute Geschirr im Schrank, vielleicht sogar noch das gute alte Familienporzellan, was man dann nur für den besonderen Anlaß mal hervor holt. Insofern der dann auch kommt. Den Rest der Zeit essen wir getrost, von nicht so schönen Tellern; wo es dann auch nichts ausmacht, wenn da mal was kaputt geht. Ich habe auch so ein gutes Geschirr im Schrank, nicht nur eines. So bleibt es im Schrank, wird über die Jahre mal abgestaubt und ist zu meiner Freude auch noch komplett und intakt.

Ich habe überhaupt so viel Zeug für besondere Anlässe und irgendwie scheint mir nur sehr selten, einer wichtig genug, diese Dinge auch zu benutzen. Da habe ich tolle Düfte, besondere Lotionen , Kleidungsstücke, Duftkerzen usw. So vieles für den besonderen Anlaß. Fazit ist dann aber, daß diese Anlässe nur selten kommen, bzw. ich sie selten als solche ansehe. Das heißt im Grunde habe ich viele schöne Sachen, benutze aber nur die, welche am wenigsten wert haben oder aber nicht so schön sind. Was sagt mir das eigentlich? Es sagt mir, daß ich das Leben als solches gar nicht wirklich schätze, daß ich mir selbst nicht besonders genug bin, diese Dinge für mich auch mal so zu benutzen. Das ich das schöne weg schließen will, weil ich glaube es so fest halten zu können. Nur die traurige Realität ist:

In schöne Kleidungsstücke können vielleicht die Motten kommen,
oder aber es paßt nicht mehr, weil sich die Figur wieder etwas verändert hat,
oder es ist total aus der Mode geraten.
Der schöne Duft verfliegt langsam und auch Kosmetika halten nicht ewig.

Und was ist mit dem Geschirr?!

Irgendwann kommt der Tag, an dem man begreift, wie endlich das Leben ist. Oder aber das Pech hat und es bereits verlassen mußte. Im ersten Fall, will man vielleicht doch nochmal, auf die Schnelle alles benutzen, oder wenigstens einen Blick darauf geworfen haben. Im zweiten Fall jedoch, kann man das nicht mehr und so, kommt dann häufig, das Räumungskommando und entsorgt die Dinge. Was nutzt da noch das gute Geschirr, wenn es letztens Endes in tausend Scherben, auf der Müllhalde liegt? Was nutzen mir all die schönen Dinge, die ich jetzt nie wieder benutzen kann? Ich kann nichts mitnehmen, außer (laut meinem Glauben) meinen Erinnerungen. Will ich dann nicht lieber, jetzt dafür sorgen, daß es möglichst viele und schöne sind? Vielleicht sogar mit den tollen Dingen, die ich so horte? Will ich mein Leben nur auf ganz besondere Anlässe beschränken? Ist nicht jeder Augenblick, den ich leben darf ein besonderer?

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Der besondere Anlaß ist immer JETZT!

© Emily-Star

Gedanken für Zwischendurch Teil 7

Das Leben hat mehr zu bieten, als sich alles bieten zu lassen! © Emily-Star

Du bist, was Du denkst oder sich nicht alles bieten zu lassen

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Du bist, was Du denkst, daß Du bist!
Was andere über Dich denken, vergiß es! Wichtig ist, was Du selbst über Dich, Deinen Körper und Deine Fähigkeiten denkst!

Oftmals war mir gar nicht klar, daß vieles, was ich über mich glaubte, mir nur eingeredet wurde. Eigentlich gar nicht meinem eigenen Gedankengut entsprach. Ich habe es einfach nur übernommen- fraglos. Und das tragische daran war, daß es dann auch exakt so wurde. Mir geschah (wie es schon in der Bibel steht- nach meinem Glauben.) Diesen dann wieder abzustreifen und durch neue Glaubenssätze auszutauschen, war ein schweres Unterfangen und an vielen Punkten arbeite noch heute.

Das schwierige an inneren Veränderungen ist, daß sich dann auch, das „Außen“ verändert. Das ist nicht immer leicht zu akzeptieren und kann erst mal Angst machen.

Dazu ein Beispiel. Ich hatte mal gute Bekannte, mit denen kam ich immer nur dann klar, wenn es mir möglichst schlecht ging. Entweder, genauso schlecht wie ihnen, oder noch schlechter. Das war so eine Leidensgemeinschaft. Ich selbst fühlte mich zu dem Zeitpunkt in der Rolle der leidenden und schwachen Person, die stets Rat brauchte und beschützt werden wollte, auch ganz wohl. Sie hingegen redeten mir immer gut zu, wie es schon viele andere, in meinem Leben, vor ihnen getan hatten. Irgendwann aber, gefiel mir diese Rolle nicht mehr, wollte ich diese Person einfach nicht mehr sein. Ich entsann mich nach und nach, daß ich nun nicht mehr, das hilflose Kind von damals, war. Das, welchem immer eingeredet wurde, wie dumm und unfähig es sei. Und das alles daran setze, dem „Außen“ zu gefallen. Das Kind, was nie erwachsen wurde. Das nicht mitbekommen hatte, daß es nun selbst Entscheidungen treffen konnte. Erst als der Leidensdruck zu groß wurde und es gesagt bekam, daß es wahrscheinlich keine 80 Jahre alt werden würde. Erst da und auch nur ganz langsam wurde ihm klar, daß das Leben mehr zu bieten hat, als sich alles bieten zu lassen!

Erst da, wachte ich so richtig auf. Ich schrieb ja bereits in einem anderen Beitrag (Geboren um zu leben oder das zweite Talent) davon. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich nämlich nie BEWUSST gelebt, ich hatte einfach alles, nur passieren lassen. Auch, wenn manchmal das Gefühl in mir laut wurde, daß das Leben an mir vorbei huscht, tat ich doch nichts dagegen.

Und genau das, wurde dann jedoch, anders. Nach und nach. Ich entdeckte die Kämpferin in mir und fing an mich langsam aus dieser Rolle, die ich jahrelang inne hatte, zu befreien. Ich sah gar nicht mehr ein, wieso ich eher sterben sollte, als andere. Und jeden Tag darauf warten, daß die Krankheit wieder ausbricht.

Also trainierte ich das Laufen und es klappte ja auch. Nach einiger Zeit konnte ich wieder ohne Schiene laufen. Ich lernte auch mal nein zu sagen oder meine Meinung zu äußern. Kurz: Ich begriff, daß das Leben zu kurz ist, um es jedem Recht machen zu wollen! Ich begann mich nun zu fragen, was ich erleben wollte, wie ich gern wäre und begann dies auch umzusetzen. Anstelle von: Was andere von mir erwarten und wie sie mich wohl am liebsten haben! Während es mir damit, langsam immer besser ging, geschah etwas seltsames im Außen. Meine Bekannten, von denen ich annahm, daß sie sich über diese innere Wandlung freuten, versuchten mich auf einmal in meine alte Rolle zurück zu drängen. Mit Sätzen wie: „Das bist doch nicht du!“ und vielem anderem. Ich antwortete darauf, daß ich das sehr wohl bin und entdeckt habe, daß mehr in mir ist, als nur diese leidende Person. Daraufhin wandten sie sich von mir ab. Das tat mir schon sehr weh, dachte ich doch, daß es meine Freunde sind. Aber das waren sie nicht! Nüchtern betrachtet, waren wir nur eine Leidensgemeinschaft, aus der ich ausschied. Den Preis, des Verlustes ihrer Bekanntschaft, mußte ich nun in Kauf nehmen. Und wenn man eh kaum Menschen kennt, dann ist das gar nicht so einfach. Dennoch war ich nicht allein. Ich merkte in dem Augenblick, wer mein Freund ist und wer nicht. Auch lernte ich neue Bekannte kennen. Ich zog automatisch Menschen an, die nun zu meinem neu entdeckten Inneren paßten und das wiederum bestärkte mich, immer weiter zu machen. Außerdem machte es mir klar, was der Satz bedeutet: „Veränderst Du Dich im Inneren, verändert sich auch das Außen!“

Manchmal kommt sie schon noch, die kleine innere Stimme, die alte Doktrinen wiederholt. Und wenn sie sagt „Wie blöd bist du eigentlich?“ oder andere negative Dinge, dann antworte ich im Geiste „Das Leben ist zu kurz, um dir weiter zuzuhören!“ Das ist im Augenblick, mein neuer Leitspruch. Er nimmt mir viele Ängste. Wie auch die vorm schwimmen. Ich denke, so viel wie ich in den letzten 2 Jahren geschwommen bin, bin ich in meinem ganzen Leben nicht geschwommen. Ich habe mir vorgenommen, meinen Körper wieder auf Vordermann zu bringen. Und das klappt immer besser. Die verkümmerte Rückenmuskulatur (wie mein Arzt sagte), wird wieder aufgebaut. Schluß mit Rücken- und Kopfschmerzen. Wie ich in einem anderen Eintrag bereits schrieb: Das Leben beginnt immer wieder neu. Und jetzt kann ich das auch fühlen und vor allem nutzen. Und siehe da, ich fühle mich besser als je zuvor und bin gespannt, was noch alles passiert.

Bildertext:

Das Leben hat mehr zu bieten,
als sich alles bieten zu lassen!

© Emily-Star

Gedanken für Zwischendurch Teil 6

Wir sind nicht nur schwarz/weiß! Wir bestehen aus so unendlichen vielen Farben, die in ihrem Mischverhältnis jedes Mal so anders sind- so daß jeder Mensch ein kostbares und einzigartiges Farbenspiel ergibt... Warum verdrängen? Warum anpassen? Warum immer die Farben der anderen tragen wollen? Wo doch unsere Farbe die ist, welche die Welt noch ein bißchen bunter macht? Wo doch jede Farbe so einzigartig und schön ist und zusammen mit anderen Farben, eine solche Pracht erwirken kann? Warum trauen wir uns so oft nicht- Farbe zu bekennen? © Emily-Star

Farbe bekennen

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Wer hat sich schon nicht einmal in seinem Leben dabei erwischt, wie er dachte: „Wenn ich doch nur so wäre, wie …“ Ja selbst wenn es so wäre, wenn das ginge und Du einfach in den Körper desjenigen rutschen könntest, was wäre dann eigentlich? Wärst Du dann wirklich glücklicher? Meinst Du irgendein Mensch auf der Welt, lebt absolut sorgenfrei und hat nie etwas (für ihn) schlimmes erlebt? Ich habe in meinem Leben oftmals gedacht „Ich wäre so gerne wie das beliebteste Mädchen der Schule, die berühmte Sängerin oder wer auch immer“. Über die Jahre habe ich aber auch bei den Menschen, wo ich vermutete, daß alles toll läuft und sie überglücklich sein müßten fest gestellt, daß es eben nicht so war. Auch sie hatten negative Erfahrungen und Schicksalsschläge erleben müssen. Das worum es dann wirklich geht, ist die Fähigkeit damit umzugehen. Wie man darauf re-agiert und was man aus sich und seinem Leben macht. Und am besten geht das, wenn man sich selbst so annimmt wie man ist.

Heute will ich mit niemanden mehr tauschen. Auch wenn jemand mehr Geld hat, besser aussieht als ich oder über Talente verfügt, die ich nicht habe. Denn nichts der drei Dinge bedeutet auch automatisch glücklicher zu sein. Über die Grundbedürfnisse hinaus (wie essen trinken und eventuell ein Dach über dem Kopf ), ist kein materielles Gut, völlig egal was auch immer Du besitzen magst in der Lage, Dich auf Dauer glücklich zu machen und Dir inneren Frieden zu schenken! Es kommt eine kurze Begeisterung, wenn Du es hast, aber sie wird nicht bleiben. Zumindest nicht so intensiv, wie am Anfang. Du kannst selbst im luxuriösesten Haus, schnellsten Auto und den teuersten Kleidungsstücken stecken und unglücklich sein. Und auch das beste Aussehen garantiert Dir kein glückliches Leben. Ich habe auch immer gedacht, wenn ich jetzt die Narben nicht hätte, etwas mehr wiegen würde und noch schönere Haare oder strahlend weiße Zähne hätte, dann wäre ich glücklicher. Irrglaube! Irgendjemand hat da mal eine Schönheitsnorm fest gelegt- wieso eigentlich? Wenn wir alle gleich aussehen würden, wo bliebe dann noch die Vielfalt? Es ist nicht so einfach sich anzunehmen, wie man ist, ich weiß. Denn wer sucht der findet immer etwas, was sich verbessern ließe. Wer sucht, findet immer Gründe unzufrieden zu sein und so seine Energie zu verschwenden, die er besser für etwas anderes nutzen könnte. Wie zum Beispiel das Beste aus seinen Talenten zu machen, die er hat. Und da die alle so unterschiedlich stark ausgeprägt sind, macht doch gerade das die Welt so lebendig und bunt. Wie ein schöner Blumenstrauß 🙂

Bildertext:

Wir sind nicht nur schwarz/weiß!
Wir bestehen aus so unendlichen vielen Farben,
die in ihrem Mischverhältnis jedes Mal so anders sind-
so daß jeder Mensch ein kostbares und einzigartiges
Farbenspiel ergibt…

Warum verdrängen? Warum anpassen?
Warum immer die Farben der anderen tragen wollen?
Wo doch unsere Farbe die ist,
welche die Welt noch ein bißchen bunter macht?

Wo doch jede Farbe so einzigartig und schön ist
und zusammen mit anderen Farben
eine solche Pracht erwirken kann?
Warum trauen wir uns so oft nicht-
Farbe zu bekennen?

© Emily-Star