Licht der Hoffnung Teil 7

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Warnung: Dieser Beitrag kann triggern! Meine Biografie Teil 7 KAPITEL 5 Als wir in der Psychiatrie ankamen, folgte zunächst ein Aufnahmegespräch. Ich hoffte, daß ich so lange wie möglich dort bleiben könnte und nicht nach Hause zurück müßte. Und ich mußte es nicht. Nach dem Aufnahmegespräch brachte man mich auf die geschlossene Station, wo man mich nach spitzen Gegenständen durchsuchte. Hätte ich welche bei mir gehabt, wären sie mir abgenommen worden. Genauso wie Haarspray, Deo und einfach alles was in den Augen der Ärzte und Pfleger als Gefahr angesehen wurde. Das mit dem Deo verstand ich nicht ganz. Später erfuhr ich dann, daß manche Patienten sich dies in den Mund sprühten. Ich schüttelte mich innerlich. Auf so eine Idee mußte man erst einmal kommen. Aber was sollte das bringen? Ja, es ginge da um den Alkoholgehalt im Deo. Das war mir gedanklich alles zu schwierig und so war ich froh, als man mir mein Bett in einem sehr großen und geräumigen 4 Bettzimmer zuteilte. Ich war so glücklich nun nicht mehr zurück nach Hause zurück zu müssen, daß ich...

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Gedanken für Zwischendurch Teil 15

Beitragsauszug:

Du kannst das auch! 3 Minuten Kurzentspannung und positive Motivation mit selbstgespielter Hintergrundmusik Manchmal passieren Dinge, die uns so traurig machen, daß wir meinen nie wieder glücklich sein zu können und nie wieder ein Lächeln unsere Lippen verlassen wird. Dann erscheint alles auf einmal so sinnlos und leer. Ich habe diese Situationen ungezählte Male erlebt. Situationen, wo ich glaubte nie wieder froh zu werden. Wo die Verlockung, einfach alles hinzuschmeißen riesengroß war und die Enttäuschung, daß mich in dieser Situation einfach niemand verstand, immer größer wurde. Und die Auslöser dafür waren vielfältig. Das ging über den Verlust von geliebten Menschen, fast allen materiellen Hab und Guts- bis hin zu schwersten traumatischen Gewalterfahrungen. Und dennoch, egal wie tief ich auch am Boden zerstört war...

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Licht der Hoffnung Teil 6

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Warnung: Dieser Beitrag kann triggern! Meine Biografie Teil 6 KAPITEL 4 Einen Vorteil hatte es allerdings in der Notaufnahme zu sein. Endlich konnte ich ungestörten Kontakt zu Frau Engblum aufnehmen, welche ich von nun ab, mit ihrer Erlaubnis nur noch Blümchen nannte. Der Spitzname Blümchen bezog sich auf eine Verniedlichung des hinteren Teils ihres Zunamens „Engblum“ von Blume. Mit der Sängerin Blümchen hatte dies aber nichts zu tun, da es diese 1994 noch gar nicht in den Charts gab. Ich wurde zu einer leidenschaftlichen Träumerin. In meinen Träumen war ich sicher vor jedem neuen Schmerz. Dachte ich zumindest. Am Anfang fühlte ich wohl und geborgen. Denn in meinen Träumen war ich die Herrscherin. Damit ich aber träumen konnte, brauchte ich Musik und diese war für mich wie ein Schlüssel, der mir verschiedene Gefühlsebenen aufschloß. Außerdem konnte ich nur durch das anhören, des immer gleichen Liedes, eine bestimmte Erinnerung mit dem dazugehörigen Gefühl abspeichern. Wenn ich später aus der Realität entfliehen wollte, oder auch einfach nur in eine frühere Situation zurück versetzen...

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Heute, vor genau einem Jahr, bin ich tränenüberströmt…

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in Santiago de Compostela angekommen. Nie werde ich diesen überwältigenden Augenblick vergessen, wo mir klar wurde, daß ich es tasächlich geschafft hatte. Trotz all der Schmerzen, wegen einer Schleimbeutelentzündung in der Hüfte, habe ich diesen Weg Zuende gebracht. Mein Arzt war fassungslos, wie ich das geschafft hatte. Normalerweise, hätte ich ab Ponte de Lima gar nicht weiter gehen dürfen. Aber aufgeben? Niemals. Ich hatte mir vorgenommen, das zu schaffen und zwar zu Fuß! Auch wenn ich nach Santiago hätte kriechen müssen...

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Licht der Hoffnung Teil 5

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Warnung: Dieser Beitrag kann triggern! Meine Biografie Teil 5 Eines schönen Tages fing ich an Beeren zu suchen. Ich schluckte sie alle eifrig. Aber da ich mich in Sachen Beeren nicht aus kannte, wußte ich auch nicht, welche giftig waren und welche nicht. Aber außer, daß mir schlecht wurde, passierte mir rein gar nichts! Doch ich gab noch lange nicht auf. Ich ging in die Drogerien und Apotheken und kaufte mir beruhigende und schlaffördernde Mittel. Da ich den Medikamentenschrank meiner Eltern nicht fand, mußte ich mich wohl oder übel damit begnügen. Doch es geschah wieder nichts, obwohl ich 22O Stück genommen hatte. Es wurde mir noch nicht einmal schlecht. Es mag lächerlich erscheinen sich mit irgendwelchen Beeren umbringen zu wollen, geschweige denn mit Baldriandragees. Aber mit meinen damals 13 Jahren, dachte ich wirklich, daß das klappt! Es gab zu dieser Zeit einfach zu viele Gründe für mich, das zu tun. Der erste Punkt war, daß meine Mom wahnsinnig eifersüchtig auf mich war...

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Tränen im Himmel

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Das Lied "tears in heaven", wurde im Original von Eric Clapton gesungen. In diesem behandelt er die Trauer, über den Tod seines vierjährigen Sohnes. Das muß so unglaublich furchtbar, gewesen sein. Was gibt es schlimmeres, als sein Kind zu verlieren?! Ich denke, nicht mehr viel... Ich selbst, habe beim Singen, dabei an die Menschen gedacht, die ich bereits an den Tod verloren habe. Gerade als meine Großeltern starben, (wie Du aktuell in meiner Biografie "Licht der Hoffnung" nachlesen kannst), habe ich mich intensiv begonnen, mit solchen und anderen Fragen auseinander zu setzen. Wenn Du meine Biografie bisher verfolgt hast, dann weißt Du, warum meine Großeltern, eine solch starke Bedeutung für mich hatten. Doch abgesehen von Eric Clapton selbst und mir (in meiner damaligen Situation), sind das wohl grundsätzlich Fragen, die Du vielleicht auch hättest; wenn Du, einen oder gleich mehrere, geliebte Menschen verlierst! "Wirst du dich noch an mich erinnern, wenn wir uns im Himmel wieder sehen? Wäre es das gleiche Gefühl...

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