Die Kunst des Lebens

Die Kunst des Lebens besteht darin, den Augenblick bewußt wahr zu nehmen. Wie viele Augenblicke habe ich eigentlich wirklich bewußt erlebt und wie viele einfach vorbei ziehen lassen? Wenn ich wüßte, daß ich morgen sterben muß, was würde ich heute noch erleben wollen und warum erledige ich es nicht gleich jetzt, in diesem Augenblick? Weil ich glaube unvergänglich zu sein? Weil ich die Möglichkeit des eigenen Todes einfach ausschließe? Was aber, wenn mein Leben einfach vorbei wäre? Ich will keine Angst haben, aber ich will auch nicht mehr meine Augen vor dem Leben verschließen. Soll mich diese Erkenntnis lehren, den Augenblick zu genießen und nichts aufzuschieben, da ich nie wissen kann, wann der letzte Atemzug getan ist. © Emily-Star

Bildertext:

Die Kunst des Lebens besteht darin, den Augenblick
bewußt wahr zu nehmen.
Wie viele Augenblicke habe ich eigentlich wirklich bewußt erlebt
und wie viele einfach vorbei ziehen lassen?
Wenn ich wüßte, daß ich morgen sterben muß,
was würde ich heute noch erleben wollen
und warum erledige ich es nicht gleich jetzt, in diesem Augenblick?

Weil ich glaube unvergänglich zu sein?
Weil ich die Möglichkeit des eigenen Todes einfach ausschließe?
Was aber, wenn mein Leben einfach vorbei wäre?
Ich will keine Angst haben, aber
ich will auch nicht mehr meine Augen vor dem Leben verschließen.
Soll mich diese Erkenntnis lehren,
den Augenblick zu genießen und nichts aufzuschieben,
da ich nie wissen kann, wann der letzte Atemzug getan ist.

© Emily-Star

Die schönste und romantischste Liebeserklärung, die mir je zu Ohren kam

Adeles Coverversion von „Make you feel my love“, ist für mich nicht nur die schönste Version dieses Liedes; sondern darüber hinaus, noch eines der meistgespieltesten Hochzeitslieder. Es ist DIE Liebeserklärung schlechthin und ich kenne, keine schönere! Aber auch, wer gerade keinen Partner hat, den er liebt, kann diesem Lied etwas abgewinnen. Geht es hier doch, um miteinander… füreinander… Kurz, um tiefe Verbundenheit! Man kann diese in der Familie, bei wahren Freunden und sogar einem Tier finden.

Ich habe das Gefühl, daß viele Menschen nicht mehr bereit sind, dem anderen wirkliche Nähe und Zeit zu schenken. Gerade in den sozialen Medien wie Facebook, Twitter und Instagram, geht es vielfach nur noch darum, gesehen zu werden. Aber nicht darum, den anderen auch zu sehen! Selbst hier bei wordpress, ist man nicht davor gefeit. Da habe ich teils mehr „gefällt mir Klicks“ zu einem Beitrag mit Video gedrückt bekommen, als es auf youtube überhaupt angeschaut wurde! Das ist kein Vorwurf, nur eine Feststellung.

Es geht um schnelle Informationsbeschaffung, möglichst kurze Nachrichten und noch viel oberflächlichere Kontakte. Was heute noch toll war, ist Morgen schon vergessen. Umgekehrt dasselbe. Da kann das größte Unglück passieren, in spätestens einer Woche, fragt keiner mehr danach. Vieles was einen selbst nicht betrifft, trifft auch nicht! Zumindest nicht ins Herz. Das ist die eine Seite. Eine, die ich zudem nicht ändern kann. Aber zum Glück, gibt es noch eine andere Seite und diese handelt von Vertrauen, Hilfbereitschaft und Liebe. Dadurch, daß diese Eigenschaften nämlich so selten geworden sind, erscheinen sie mir erst Recht, wie kostbare Schätze und das, ist dann die andere Seite.

Besonders gemerkt habe ich das, als ich dieses Lied mit Dana aufgenommen habe. Es war eine komplett andere Erfahrung, als die, wie sonst immer, alleine zu meiner Hintergrundmusik (Playback) zu singen. Denn da kommt einfach nichts zurück; bis auf Streß, den ich mir selber mache, je öfter ich etwas nicht gleich hin bekomme. Passiert dasselbe mit ihr, kann ich sogar darüber Lachen und mich immer wieder motivieren.

Das ist eine ganz neue Erfahrung für mich! Gemeinschaft macht stark und bringt Freude. Einsamer Perfektionismus hingegen, macht schnell unglücklich. Lieber zusammen an etwas arbeiten, als sich alleine zu ärgern. Ich bin dankbar, für diese wunderbare Erfahrung!

In diesem Sinne, wünsche ich Dir, daß Du über all den sozialen Medien nicht vergißt, was wirklich zählt. Das Du Dir wieder Zeit nimmst, für Gemeinschaft und echte Nähe. Für die Menschen und Tiere, die an Deiner Seite sind. Nicht nur Heute, am vierten Advent; sondern, so oft es Dir möglich ist. Denn das, was Du da zurück bekommst, kann Dir keine Internetplattform bieten!

Hier wie immer noch, die deutsche Übersetzung des Liedes:

Wenn dir der Regen ins Gesicht peitscht
Und die ganze Welt hinter dir her ist,
könnte ich dich in die Arme nehmen,
damit du meine Liebe spüren kannst.

Wenn die Abendschatten nahen
und die Sterne zum Vorschein kommen
und es niemanden gibt, der deine Tränen trocknet
könnte ich dich festhalten – 1 Million Jahre lang
damit du meine Liebe spürst.

Ich weiß, dass du dich noch nicht entschieden hast,
aber ich würde dir nie etwas zuleide tun.
Ab dem Moment, als wir uns trafen,
wusste ich, wo du hingehörst.

Ich würde Hunger und Leid ertragen,
würde auf Knien die Straße runterkriechen.
Es gibt nichts, was ich nicht tun würde,
damit du meine Liebe spürst.

Die Stürme toben
über das aufgewühlte Meer und die Straße der Reue.
Auch wenn die Zeichen auf Veränderung stehen
und alles durcheinander gerät,
wirst du jetzt nur MICH sehen.

Ich könnte dich glücklich machen,
deine Träume wahr werden lassen.
Es gibt nichts, was ich nicht tun würde.
Ich gehe an die Enden der Welt für dich
damit du meine Liebe spürst.

Lebenshoffnung – den Jakobsweg gehen

Bildertext:

Sehnsucht von irgendwoher kommend, ermächtigt sich meines Herzens, durchdringt so kraftvoll meine Seele. Ich sehe Täler voller Licht, fühle in anderen Dimensionen. Hier ist die Freiheit des Herzens, die meine Seele liebend macht. Wie sehr sehne ich mich in eines von ihnen. Wo am Himmel die Vögel ziehen. Ihre Schwingen sie mit Leichtigkeit, zu anderen Orten tragen. Hoch empor erheben sie sich, mit solcher Anmut, als ob sie nie etwas anderes täten. Sehnsucht von irgendwoher kommend, ermächtigt sich meines Herzens. Durchdringt so kraftvoll meine Seele. Ich sehe Berge, auf deren Spitzen, die Sonne durch den Schnee reflektiert wird. Eine Reise in unbekannte Welten. So nah und doch so fern, erscheinen sie mir. Hoffnungsvolles Glitzern in meinen Augen, geleitet mich die Liebe auf Schritt und Tritt. Möchte fliegen können, immer der Sonne entgegen. So alt schon ist die Sehnsucht und doch immer wieder neu erwacht. Sehnsucht von irgendwoher kommend, ermächtigt sich meines Herzens, durchdringt so kraftvoll meine Seele. Ich sehe Seen und tauche hinein, denn sie sind getränkt von Weisheit und Segen. So viele Seelen auf der Reise ins innere ihrer Selbst, streben weiter immer weiter zu neuen Erkenntnissen und Wahrheiten. Gemeinsam sind WIR die Sonne, komm und zehre von unserer Kraft. Komm mit uns mit und begleite uns auf dem Weg. Durch das Mysterium des Lebens, es gibt so vieles zu entdecken, so vieles zu verändern und ich glaube fest daran, daß wir uns eines Tages alle in ein gleißendes Licht verändern... das irgendwann alles Dunkel erhellen wird! © Emily-Star

Ich habe schon letztes Jahr mit dem Gedanken gespielt, den Jakobsweg zu gehen. Es dann aber aus lauter Angst und Unsicherheit wieder verworfen. Trotzdem ist dieser Wunsch geblieben und mittlerweile so stark geworden, daß ich meine Ängste und Bedenken zur Seite geschoben und endlich den Flug gebucht habe. Letzten Endes bin ich dort auch nicht allein. Ich gehe zur Hauptsaison und da laufen so viele Menschen, daß ich mir absolut keine Gedanken machen muß.

In den letzten Jahren hatte ich immer nur Angst. So viel Angst, daß ich schon gar nicht mehr richtig gelebt habe. Ich habe einen handgeschriebenen Zettel von letztem Jahr gefunden. Darauf hatte ich geschrieben, daß ich etwas tun will, was mein Herz glücklich macht und es mir dabei auch völlig egal sein soll, was irgendwer davon hält. Diesen Wunsch habe ich mir nun erfüllt. Allein der Gedanke macht mich schon jetzt sehr glücklich und das Phantastische ist, daß ich diesen Weg nicht alleine gehe.

Es wird die Erfahrung meines Lebens. Das spüre ich einfach! Von meiner Sozialphobie hinein in die Pilgerunterkünfte. Von der Einsamkeit, zur Gemeinsamkeit und zwischendurch allein sein. Laufen, fühlen, aushalten und hoffentlich wieder lebendig werden. Das wünsche ich mir.

Ich möchte mich wieder lebendig fühlen! Denn seit Jahren fühle ich mich nur noch verbittert, wütend und traurig.

Außerdem gehe ich den Weg immer und jeden einzelnen Tag mit Gott. In diesem Sinne, läuft für mich der Countdown. In drei Wochen geht es los!

Bildertext:

Lebenshoffnung

Sehnsucht von irgendwoher kommend,
ermächtigt sich meines Herzens
durchdringt so kraftvoll meine Seele
Ich sehe Täler voller Licht
fühle in anderen Dimensionen
Hier ist die Freiheit des Herzens
die meine Seele liebend macht
Wie sehr sehne ich mich in eines von ihnen
wo am Himmel die Vögel ziehen
ihre Schwingen sie mit Leichtigkeit
zu anderen Orten tragen
hoch empor erheben sie sich
mit solcher Anmut, als ob sie
nie etwas anderes täten

Sehnsucht von irgendwoher kommend,
ermächtigt sich meines Herzens
durchdringt so kraftvoll meine Seele
Ich sehe Berge, auf deren Spitzen,
die Sonne durch den Schnee reflektiert wird
Eine Reise in unbekannte Welten
so nah und doch so fern
erscheinen sie mir
Hoffnungsvolles Glitzern in meinen Augen
geleitet mich die Liebe auf Schritt und Tritt
Möchte fliegen können,
immer der Sonne entgegen
So alt schon ist die Sehnsucht
und doch immer wieder neu erwacht

Sehnsucht von irgendwoher kommend,
ermächtigt sich meines Herzens
durchdringt so kraftvoll meine Seele
Ich sehe Seen und tauche hinein
denn sie sind getränkt von Weisheit und Segen
So viele Seelen auf der Reise
ins innere ihrer Selbst, streben weiter
immer weiter zu neuen Erkenntnissen und Wahrheiten
Gemeinsam sind WIR die Sonne,
komm und zehre von unserer Kraft,
Komm mit uns mit und begleite uns auf dem Weg
durch das Mysterium des Lebens, es gibt so vieles zu entdecken
so vieles zu verändern und ich glaube fest daran,
daß wir uns eines Tages alle in ein gleißendes Licht verändern…
das irgendwann alles Dunkel erhellen wird!

© Emily-Star