Wertschätzung in unsicheren Zeiten

Beitragsauszug:

Vor knapp einer Woche bin ich 40 Jahre alt geworden. Ein Alter, von dem ich zeitweise dachte, daß ich es gewiß nie erreichen würde. War es erst der jugendliche Hochmut, welcher sich mit lebensmüder Verzweiflung abwechselte. Ging dann weiter, über die Borreliosediagnose, bis hin zum Bangen um mein Herz, mit wochenlanger Atemnot. Stunden, die sich zogen wie Kaugummi in denen ich zwar atmete, aber trotzdem das Gefühl hatte, nicht richtig Luft zu bekommen. Wo mein Herz urplötzlich, so deutlich aus dem Takt kam, daß ich Todesängste ausstand. Wer hätte gedacht, daß beides zusammen hängt und durch die entsprechende Medikation behoben werden kann. Ich zu dem Zeitpunkt nicht, weil es eine halbe Ewigkeit brauchte, bis ich mal einen Termin beim Kardiologen bekam, der fest stellte, daß tatsächlich Probleme da waren. Bis zu diesem Zeitpunkt kam ich mir streckenweise vor, wie ein Hypochonder. Kaum davon erholt, wurde mir klar gemacht, daß ich die regelmäßigen Magenspiegelungen ernst nehmen soll. (Ich hatte eine ausgelassen, getreu dem Motto, ist schon nicht so schlimm.) Man machte mir daraufhin klar, daß bereits Krebszellen in meiner Speiseröhre gefunden worden waren und nur eine regelmäßige Kontrolle, zeigen könnte, wie sie sich verhalten. Als mir das richtig bewußt wurde, saß ich da und sinnierte darüber, ob mein 40. Geburtstag wohl ein "erst 40", oder ein "schon 40" wird.

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5 Jahre rauchfrei

Beitragsauszug:

Als ich vor 5 Jahren meine letzte Zigarette aus machte, sollte das eigentlich nur vorübergehend sein. Da meine Frauenärztin mir empfohlen hatte, bereits vor der Schwangerschaft damit aufzuhören, habe ich ihren Rat befolgt. Ich habe mir so sehr ein Kind gewünscht, was sich dann, selbstverständlich ohne Qualm, in mir entwickeln sollte, daß es mir das wert war. Ich sah ein, daß ich den psychischen Streß des aufhörens, wohl besser schon hinter mir haben sollte, wenn es endlich so weit ist. Das aufhören selbst, war für mich unglaublich schwierig. Schließlich hatte ich 20 Jahre lang geraucht, als ob es kein Morgen gäbe. 1 1/2, bis manchmal sogar 2 Schachteln Zigaretten am Tag, war so mein Standartwert. Im ersten Jahr, mußte ich immer weg gehen, wenn jemand rauchte, weil ich Angst hatte, rückfällig zu werden. Im zweiten Jahr, wurde das dann endlich besser und heute, kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, jemals wieder zu rauchen. Und das, obwohl ich nie schwanger wurde und mich da gedanklich auch nicht fest genagelt habe. Sprich, ich habe mir immer die gedankliche Freiheit gelassen, jederzeit wieder anzufangen. Das ist wichtig, denn das Wort "nie" ist da extrem demotivierend und erzeugt unnötigen inneren Druck...

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Laß mich endlich gehen, denn ich will leben und nicht nur überleben!

Beitragsauszug:

Mit diesem von mir interpretierten Lied, endet MEINE persönliche Erzählung, über die Befreiung, aus einer Beziehung voller Gewalt. Ich habe es gehört, als ich zum allerletzten Mal, zu dem Haus zurück ging, wo ich mit ihm gewohnt hatte. Ich wollte nur meine Sachen packen. Ganz in Ruhe, ganz friedlich... Doch mein inneres Gefühl, war voller Angst. Ich versuchte mir selbst Mut zu machen, indem ich dieses Lied von Adele "love in the dark" auf dem Hinweg, wieder und wieder sang. Fast gelang es mir auch. Doch was mich bei meiner Ankunft erwartete, war ein Showdown, wie aus einem schlechten Film. Zerissene Jacke, zu Boden geschmissen und gegen Möbel geknallt, seine Hände an meinem Hals und eine von innen verschlossene Haustür...

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Wenn es millionen Gründe aufzugeben gäbe und nur einen einzigen, weiter zu machen, welcher wäre das für Dich?

Beitragsauszug:

Nun neigt sich, schon wieder ein Jahr, dem Ende zu. Nach einer inneren Rückschau auf genau dieses, fiel mir anschließend wieder ein Experiment ein, was ich im Jahr zuvor, gemacht hatte. Es gibt eine App, mit der man eine virtuelle Flaschenpost, in alle Länder dieser Welt verschicken kann. Wer diese bekommt, kann man nicht beeinflussen und ob der Empfänger sie dann auch beantworten will, bestimmt er für sich. So fragte ich also in englisch, was für den "Flaschenpostfinder" das Wichtigste in seinem Leben sei. Was ihm gerade in schlechten Zeiten, Kraft und Stärke zum weiter machen gibt. Ausschlag gebend für diese Idee, war das Lied von Lady Gaga "million reasons", was ich in einem Anflug von Kreativität, auf einer Karaokeplattform, gecovert hatte. In diesem geht es eigentlich um eine zerrüttete Beziehung, wo sie nach einem Grund sucht, diese trotzdem nicht aufzugeben. Selbst Gott, fleht sie darum an, ihr einen Weg zu zeigen. Die Gefühle und Fronten sind bereits verhärtet (darauf weist die Liedzeile, mit dem verhärteten Leder=Haut hin). Aber trotzdem ist noch etwas in ihr, was weiter kämpfen und nicht aufgeben will und genau danach sucht sie jetzt. Ich dachte mir, dieses Lied kann man eigentlich auch, generell auf schwere Zeiten im Leben anwenden, die jeder von uns kennt. Zeiten, wo man am liebsten alles hin schmeißen und aufgeben würde. In diesen Zeiten, ist es dann extrem wichtig, etwas oder jemanden zu haben, der einen zum weiter kämpfen motiviert. Es hat mich interessiert, was das für andere Menschen ist und zwar unabhängig von ihrer Herkunft oder Religion...

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Nächtliche Gedanken

Beitragsauszug:

Es ist halb 5 Uhr in der Nacht und mein Blick fällt zum alljährlich geschmückten Weihnachtsbaum. Auch in diesem Jahr, habe ich einiges von dem Familienschmuck verwendet, den meine Stiefmutter mir gab, als wir uns das letzte Mal sahen. Sogar ihren Holzschneemann, den sie als Kind von ihrer Mutter bekommen hat, habe ich noch mit dran gehangen. Wohl wissend, daß er mich immer wieder, an sie erinnern würde. Aber ich sagte mir, daß ich jetzt stark genug sei, daß melancholische Ziehen, in der Herzgegend, zu ignorieren. Wie immer lief auch der Plattenspieler, mit derselben Platte alter Weihnachtslieder; als Erinnerung an zwei Weihnachten in meiner Kindheit, die es so nie wieder geben wird. Die so ziemlich einzigen, welche wirklich schön waren. Zu der Zeit wohnten wir noch im Paderborner Raum, in Niederntudorf. In Niederntudorf, ist es ein wenig bergig, zumindest kam mir das als Kind so vor und an dem Tag, hatte es sogar geschneit. Der Schnee war recht hoch und ich ging mit meiner Stiefmutter, an all den geschmückten Fenstern vorbei...

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Wirst Du mich auch noch lieben, wenn ich nicht mehr jung und schön bin?

Beitragsauszug:

Dieses Lied, im Original von Lana del Rey, mag ich ganz besonders. Beschäftigt es sich doch mit einer sehr wichtigen Frage. Salopp heißt es: "Wirst du mich noch lieben, wenn ich nicht mehr jung und schön bin?" Dahinter steckt aber so viel mehr. Zeigt es doch wieder einmal, die schnellgelebte und so auch, oft geliebte, Oberflächlichkeit. Ich will mich da nicht ausschließen. Auch, wenn ich weiß Gott kein oberflächlicher Mensch bin. Aber so wie es früher war, daß man einmal geheiratet hat und dann sein Leben lang zusammen blieb, nein eine solche Beziehung, ist auch an mir vorbei gegangen und das nicht nur, wegen einer Misshandlungsbeziehung, in der es nicht zu bleiben lohnt. Irgendwie, scheinen generell viele, immer nur auf der Suche zu sein. Nach dem nächsten Kick, den Schmetterlingen im Bauch, der perfekten Beziehung... Und wenn nicht da, dann in anderen Bereichen. Vielleicht hast Du Dir ja insgeheim diese Frage, von Lana del Reys Lied, in dieser oder ähnlicher Form, auch schon bei Deinem Partner, Familie oder Freunden gestellt?! Mit ähnlicher Form meine ich nicht den originalen wortwörtlichen Text, sondern eher vom Sinn her. Zum Beispiel: "Wirst du mich noch mögen, wenn ich nicht das tue, was du willst? Wenn ich mal kein Geld mehr habe? Wenn ich krank bin und Hilfe brauche?"...

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