Die schönste und romantischste Liebeserklärung, die mir je zu Ohren kam

Adeles Coverversion von „Make you feel my love“, ist für mich nicht nur die schönste Version dieses Liedes; sondern darüber hinaus, noch eines der meistgespieltesten Hochzeitslieder. Es ist DIE Liebeserklärung schlechthin und ich kenne, keine schönere! Aber auch, wer gerade keinen Partner hat, den er liebt, kann diesem Lied etwas abgewinnen. Geht es hier doch, um miteinander… füreinander… Kurz, um tiefe Verbundenheit! Man kann diese in der Familie, bei wahren Freunden und sogar einem Tier finden.

Ich habe das Gefühl, daß viele Menschen nicht mehr bereit sind, dem anderen wirkliche Nähe und Zeit zu schenken. Gerade in den sozialen Medien wie Facebook, Twitter und Instagram, geht es vielfach nur noch darum, gesehen zu werden. Aber nicht darum, den anderen auch zu sehen! Selbst hier bei wordpress, ist man nicht davor gefeit. Da habe ich teils mehr „gefällt mir Klicks“ zu einem Beitrag mit Video gedrückt bekommen, als es auf youtube überhaupt angeschaut wurde! Das ist kein Vorwurf, nur eine Feststellung.

Es geht um schnelle Informationsbeschaffung, möglichst kurze Nachrichten und noch viel oberflächlichere Kontakte. Was heute noch toll war, ist Morgen schon vergessen. Umgekehrt dasselbe. Da kann das größte Unglück passieren, in spätestens einer Woche, fragt keiner mehr danach. Vieles was einen selbst nicht betrifft, trifft auch nicht! Zumindest nicht ins Herz. Das ist die eine Seite. Eine, die ich zudem nicht ändern kann. Aber zum Glück, gibt es noch eine andere Seite und diese handelt von Vertrauen, Hilfbereitschaft und Liebe. Dadurch, daß diese Eigenschaften nämlich so selten geworden sind, erscheinen sie mir erst Recht, wie kostbare Schätze und das, ist dann die andere Seite.

Besonders gemerkt habe ich das, als ich dieses Lied mit Dana aufgenommen habe. Es war eine komplett andere Erfahrung, als die, wie sonst immer, alleine zu meiner Hintergrundmusik (Playback) zu singen. Denn da kommt einfach nichts zurück; bis auf Streß, den ich mir selber mache, je öfter ich etwas nicht gleich hin bekomme. Passiert dasselbe mit ihr, kann ich sogar darüber Lachen und mich immer wieder motivieren.

Das ist eine ganz neue Erfahrung für mich! Gemeinschaft macht stark und bringt Freude. Einsamer Perfektionismus hingegen, macht schnell unglücklich. Lieber zusammen an etwas arbeiten, als sich alleine zu ärgern. Ich bin dankbar, für diese wunderbare Erfahrung!

In diesem Sinne, wünsche ich Dir, daß Du über all den sozialen Medien nicht vergißt, was wirklich zählt. Das Du Dir wieder Zeit nimmst, für Gemeinschaft und echte Nähe. Für die Menschen und Tiere, die an Deiner Seite sind. Nicht nur Heute, am vierten Advent; sondern, so oft es Dir möglich ist. Denn das, was Du da zurück bekommst, kann Dir keine Internetplattform bieten!

Hier wie immer noch, die deutsche Übersetzung des Liedes:

Wenn dir der Regen ins Gesicht peitscht
Und die ganze Welt hinter dir her ist,
könnte ich dich in die Arme nehmen,
damit du meine Liebe spüren kannst.

Wenn die Abendschatten nahen
und die Sterne zum Vorschein kommen
und es niemanden gibt, der deine Tränen trocknet
könnte ich dich festhalten – 1 Million Jahre lang
damit du meine Liebe spürst.

Ich weiß, dass du dich noch nicht entschieden hast,
aber ich würde dir nie etwas zuleide tun.
Ab dem Moment, als wir uns trafen,
wusste ich, wo du hingehörst.

Ich würde Hunger und Leid ertragen,
würde auf Knien die Straße runterkriechen.
Es gibt nichts, was ich nicht tun würde,
damit du meine Liebe spürst.

Die Stürme toben
über das aufgewühlte Meer und die Straße der Reue.
Auch wenn die Zeichen auf Veränderung stehen
und alles durcheinander gerät,
wirst du jetzt nur MICH sehen.

Ich könnte dich glücklich machen,
deine Träume wahr werden lassen.
Es gibt nichts, was ich nicht tun würde.
Ich gehe an die Enden der Welt für dich
damit du meine Liebe spürst.

8 Befrei Dich! Mein Weg aus einer Beziehung voller Gewalt – Teil 7

Hier geht es um Gewalt in der Partnerschaft. Sei sie nun psychisch, emotional oder körperlich. Meine Geschichte für Dich! Anonyme und professionelle Hilfe findest Du unter:

Frauen: www.hilfetelefon.de , www.re-empowerment.de
Männer: www.maennerberatungsnetz.de

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ berät unter der Rufnummer 08000 116 016 und online auf http://www.hilfetelefon.de zu allen Formen von Gewalt – rund um die Uhr und kostenfrei. Die Beratung erfolgt anonym, vertraulich, barrierefrei und in 17 Fremdsprachen. Auf Wunsch vermitteln die Beraterinnen an eine Unterstützungseinrichtung vor Ort. Auch Bekannte, Angehörige und Fachkräfte können sich an das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ wenden.

In der Praxis weist das Hilfetelefon gewaltbetroffene Männer, die anrufen, nicht ab. Sie werden nach Möglichkeit beraten und, soweit vorhanden, über für Männer geeignete Anlaufstellen informiert.

Scheinen, wie das Licht der Kerzen, am Adventskranz

Was vor mir auf meinem Weg liegt, das weiß ich nicht. Aber dafür weiß ich, daß wenn ich meinem Herzen weiter folge, er für mich richtig ist! © Emily-Star

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Und wieder ist ein Tag vergangen. Ein Tag, wo mir erneut bewußt wurde, was es bedeutet zu leben und somit auch zu fühlen.

Ich fühle, also bin ich!

Der Spruch mit dem denken (Ich denke, also bin ich) klingt zwar nett, aber ich habe jetzt fest stellen müssen, daß es durchaus viele Gefühle gibt, die nach und nach in der Lage sind (zumindest vorübergehend), die komplette Vernunfts- und Gedankenwelt auszuhebeln. Also denken und sein? Na ja… Für mich persönlich, eher umgekehrt. Ich glaube, erst das Gefühl, macht uns lebendig. Welches auch immer!

Und so geht es weiter, jeden Tag ein Schritt und es werden, noch unendlich viele sein. Aber immerhin, ich bin jetzt los gelaufen. Ich habe keine Ahnung, wohin mein Weg mich noch führen wird, aber ich will darauf vertrauen, daß er für mich genau richtig ist. Garantien, gibt es sowieso nicht. Es ist besser etwas falsch gemacht zu haben, als es nicht probiert, oder?! Ich denke mir das so. Wenn ich jetzt sterben müßte, ich hätte nicht viel, zu erzählen. In den letzten Jahren, habe ich eindeutig zu viel gedacht und zu wenig gefühlt. Zu meinem eigenen Selbstschutz! Immer auf Nummer Sicher. Aber wirklich gelebt?

Ich weiß, im Augenblick, nur eines und das ist mir jetzt wichtig. Überaus wichtig sogar. Solange die Liebe, (in welcher Form auch immer und Liebe ist durchaus sehr vielfältig), in meinem Herzen ist, wird immer irgendwo, ein Licht der Hoffnung, brennen. Nämlich in mir selbst und JETZT, kann ich es auch endlich wieder sehen!

Denn die Liebe allein ist es, die passend macht, was nicht paßt.
Die wieder aufrichtet, was gefallen ist und ein wenig von dem heilt, was zerbrochen war. In diesem Sinne, Dir einen schönen dritten Advent! Mögest auch Du, für Dich selbst, Dein inneres Licht, wieder zum Leuchten bringen und scheinen, wie das Licht der Kerzen am Adventskranz…

Bildertext:

Was vor mir auf meinem Weg liegt,
das weiß ich nicht.

Aber dafür weiß ich,
daß wenn ich meinem Herzen folge,
er für mich richtig ist!

© Emily-Star

Gedanken für Zwischendurch Teil 8

Der besondere Anlaß ist immer JETZT! © Emily-Star

Der besondere Anlaß ist immer jetzt!

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Wer kennt das nicht, da hat man das gute Geschirr im Schrank, vielleicht sogar noch das gute alte Familienporzellan, was man dann nur für den besonderen Anlaß mal hervor holt. Insofern der dann auch kommt. Den Rest der Zeit essen wir getrost, von nicht so schönen Tellern; wo es dann auch nichts ausmacht, wenn da mal was kaputt geht. Ich habe auch so ein gutes Geschirr im Schrank, nicht nur eines. So bleibt es im Schrank, wird über die Jahre mal abgestaubt und ist zu meiner Freude auch noch komplett und intakt.

Ich habe überhaupt so viel Zeug für besondere Anlässe und irgendwie scheint mir nur sehr selten, einer wichtig genug, diese Dinge auch zu benutzen. Da habe ich tolle Düfte, besondere Lotionen , Kleidungsstücke, Duftkerzen usw. So vieles für den besonderen Anlaß. Fazit ist dann aber, daß diese Anlässe nur selten kommen, bzw. ich sie selten als solche ansehe. Das heißt im Grunde habe ich viele schöne Sachen, benutze aber nur die, welche am wenigsten wert haben oder aber nicht so schön sind. Was sagt mir das eigentlich? Es sagt mir, daß ich das Leben als solches gar nicht wirklich schätze, daß ich mir selbst nicht besonders genug bin, diese Dinge für mich auch mal so zu benutzen. Das ich das schöne weg schließen will, weil ich glaube es so fest halten zu können. Nur die traurige Realität ist:

In schöne Kleidungsstücke können vielleicht die Motten kommen,
oder aber es paßt nicht mehr, weil sich die Figur wieder etwas verändert hat,
oder es ist total aus der Mode geraten.
Der schöne Duft verfliegt langsam und auch Kosmetika halten nicht ewig.

Und was ist mit dem Geschirr?!

Irgendwann kommt der Tag, an dem man begreift, wie endlich das Leben ist. Oder aber das Pech hat und es bereits verlassen mußte. Im ersten Fall, will man vielleicht doch nochmal, auf die Schnelle alles benutzen, oder wenigstens einen Blick darauf geworfen haben. Im zweiten Fall jedoch, kann man das nicht mehr und so, kommt dann häufig, das Räumungskommando und entsorgt die Dinge. Was nutzt da noch das gute Geschirr, wenn es letztens Endes in tausend Scherben, auf der Müllhalde liegt? Was nutzen mir all die schönen Dinge, die ich jetzt nie wieder benutzen kann? Ich kann nichts mitnehmen, außer (laut meinem Glauben) meinen Erinnerungen. Will ich dann nicht lieber, jetzt dafür sorgen, daß es möglichst viele und schöne sind? Vielleicht sogar mit den tollen Dingen, die ich so horte? Will ich mein Leben nur auf ganz besondere Anlässe beschränken? Ist nicht jeder Augenblick, den ich leben darf ein besonderer?

Bildertext:

Der besondere Anlaß ist immer JETZT!

© Emily-Star

Erinnern an das Gute im Menschen

(Um diesen Artikel vorgelesen zu bekommen, klickt bitte auf folgenden Link oder Player: https://archive.org/details/Kevelaer )

Ich erinnere mich gerade an ein Erlebnis vor 3 Jahren.

Wir waren in Kevelaer zum Adventsessen bei der Emmausbewegung eingeladen, die es sich zum Ziel gemacht hat, Menschen zu helfen, die am Ende sind. Ganz besonders den für unsere Gesellschaft sogenannten „hoffnungslosen Fällen“. Denn sie haben eines erkannt. Das niemand ein hoffungsloser Fall sein muß, wenn er es nicht selber bleiben will…

Ich war nun also gespannt darauf, wie es sein würde, auf genau die Menschen zu treffen, die auch mir vor ein paar Jahren ganz unbürokratisch aus einer großen Notlage geholfen hatten. Und das ohne mich wirklich zu kennen, oder irgendetwas als Gegenleistung von mir dafür zu erwarten. Ich hatte so viel schlechtes erlebt und Grausamkeit von den Menschen erfahren, daß es mich immer wieder zutiefst bewegte, wenn ich dann genau das Gegenteil erfahren durfte. Ich hatte mich dann auch mit Tränen in den Augen bedankt, als ich vor genau diesen Menschen stand, die mich einfach nur liebevoll anlächelten.

Das sind so Dinge, ich gebe es ja zu- die bei mir immer viel zu schnell in Vergessenheit geraten, wenn ich wegen schlechter Erlebnisse wieder total frustriert bin. Ich neige dann gern zur Verallgemeinerung, was aber so weder fair noch richtig von mir ist. Zudem mache ich es mir dadurch ja immer wieder selber schwer. Durch das „ALLES ist scheiße! ALLE sind schlecht usw.“ habe ich mir selbst schon so viel Lebensqualität und Freude weg genommen. Erschreckend!

Aber an dem Tag war ich so ergriffen, daß mir fast nonstop die Tränen runter liefen. Ich hatte Menschen vor mir, die mich ohne Vorurteile ansahen und denen es egal war, was ich alles in meinem Leben verbockt hatte. Die einfach nur warmherzig meine Hand hielten und voller Liebe mit mir redeten… das war so ein intensives Erlebnis, wie ich es auch heute kaum in Worte fassen kann. Und das will schon mal was heißen!

Diese kostbaren Augenblicke, wo ich auf Menschen treffe, die auch mal ganz unten waren. Zwar nicht auf die gleiche Art wie ich, doch das ist unwichtig. Sie waren unten, sind wieder aufgestanden und kämpften jetzt für und mit anderen. Das ist einfach nur ergreifend! Und es hat auch nicht nur damit zu tun, daß diese Menschen hier (wie ich selbst mittlerweile auch wieder) gläubige Christen sind, sondern vor allem mit Charakter. Es gibt so viele verschiedene Religionen und das ist auch völlig in Ordnung! Solange man mit seinem Glauben niemanden verletzt, kann und soll in meinen Augen ein jeder das glauben, was er will. Denn letzten Endes zählt doch nur: Die Liebe und wie ich sie durch meine Handlung ausdrücke!

Ich weiß noch immer nicht, wohin der Weg meines Herzens mich führen wird, aber ich folge ihm weiter…

Und so war er heute zum ersten Mal nach langer Zeit wieder da. In einem Augenblick der absoluten Stille, ein kleiner Hauch des inneren Friedens. Eine Erinnerung an ihn. Er hat mir kurz zugewunken und ich mußte mit einem Mal lächeln. Unter all den Tränen der Ratlosigkeit kam bei dieser schönen Erinnerung heute wieder eines in mein Herz um Hallo zu sagen und das ist:

Die Hoffung!

Ganz so, wie ich es in der Geschichte mit den 4 Kerzen beschrieb. So habe ich es auch für mich selbst erleben dürfen und das wünsche ich Dir ebenfalls. Das Du die Hoffung in Deinem Herzen nie verlierst und falls doch, sie wieder finden kannst. Dieses eine kleine Licht, das tief in Deinem Herzen brennen und nie mehr verlöschen soll!