5 Jahre rauchfrei

Beitragsauszug:

Als ich vor 5 Jahren meine letzte Zigarette aus machte, sollte das eigentlich nur vorübergehend sein. Da meine Frauenärztin mir empfohlen hatte, bereits vor der Schwangerschaft damit aufzuhören, habe ich ihren Rat befolgt. Ich habe mir so sehr ein Kind gewünscht, was sich dann, selbstverständlich ohne Qualm, in mir entwickeln sollte, daß es mir das wert war. Ich sah ein, daß ich den psychischen Streß des aufhörens, wohl besser schon hinter mir haben sollte, wenn es endlich so weit ist. Das aufhören selbst, war für mich unglaublich schwierig. Schließlich hatte ich 20 Jahre lang geraucht, als ob es kein Morgen gäbe. 1 1/2, bis manchmal sogar 2 Schachteln Zigaretten am Tag, war so mein Standartwert. Im ersten Jahr, mußte ich immer weg gehen, wenn jemand rauchte, weil ich Angst hatte, rückfällig zu werden. Im zweiten Jahr, wurde das dann endlich besser und heute, kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, jemals wieder zu rauchen. Und das, obwohl ich nie schwanger wurde und mich da gedanklich auch nicht fest genagelt habe. Sprich, ich habe mir immer die gedankliche Freiheit gelassen, jederzeit wieder anzufangen. Das ist wichtig, denn das Wort "nie" ist da extrem demotivierend und erzeugt unnötigen inneren Druck...

Zum Weiterlesen klick auf den Titel!

Wirst Du mich auch noch lieben, wenn ich nicht mehr jung und schön bin?

Beitragsauszug:

Dieses Lied, im Original von Lana del Rey, mag ich ganz besonders. Beschäftigt es sich doch mit einer sehr wichtigen Frage. Salopp heißt es: "Wirst du mich noch lieben, wenn ich nicht mehr jung und schön bin?" Dahinter steckt aber so viel mehr. Zeigt es doch wieder einmal, die schnellgelebte und so auch, oft geliebte, Oberflächlichkeit. Ich will mich da nicht ausschließen. Auch, wenn ich weiß Gott kein oberflächlicher Mensch bin. Aber so wie es früher war, daß man einmal geheiratet hat und dann sein Leben lang zusammen blieb, nein eine solche Beziehung, ist auch an mir vorbei gegangen und das nicht nur, wegen einer Misshandlungsbeziehung, in der es nicht zu bleiben lohnt. Irgendwie, scheinen generell viele, immer nur auf der Suche zu sein. Nach dem nächsten Kick, den Schmetterlingen im Bauch, der perfekten Beziehung... Und wenn nicht da, dann in anderen Bereichen. Vielleicht hast Du Dir ja insgeheim diese Frage, von Lana del Reys Lied, in dieser oder ähnlicher Form, auch schon bei Deinem Partner, Familie oder Freunden gestellt?! Mit ähnlicher Form meine ich nicht den originalen wortwörtlichen Text, sondern eher vom Sinn her. Zum Beispiel: "Wirst du mich noch mögen, wenn ich nicht das tue, was du willst? Wenn ich mal kein Geld mehr habe? Wenn ich krank bin und Hilfe brauche?"...

Zum Weiterlesen klick auf den Titel!

Wege der Selbstheilung Teil 11 (2/2)

Beitragsauszug:

Bei der Beerdigung selbst, so erinnerte ich mich, habe ich keine Träne vergossen. Ich konnte es nicht mehr. Ich stand nur stumm da und starrte ungläubig auf den Sarg, als er langsam in die Erde gelassen wurde. Ich wollte ihren Tod, trotzdem ich ja dabei gewesen war als sie starb, trotzdem nicht wahr haben. Diese Zeit, in der sie gestorben war, war generell sehr schwierig gewesen. Denn zwei Jahre zuvor hatte mein Vater in Berlin eine andere Arbeitsstelle angenommen, so daß wir aus Nordrhein-Westfalen fort zogen. Nicht, das mich das sonderlich traurig gemacht hätte. Ich hatte dort bis auf meine Bücher, eh keine Freunde gehabt und wurde nach wie vor in der Schule gemobbt. Außerdem hatte Mom mir versprochen, wenn wir erst einmal in Berlin wären, würde alles anders werden. Sie meinte damit es würde besser werden, in Wirklichkeit aber wurde es schlimmer. Sowohl die Ehe meiner Eltern, als auch meine Beziehung zu ihnen. Was meine Mom von meinem Vater an Demütigungen erfuhr, gab sie sogleich an mich weiter. Sie bereute immer mehr, meinen Vater überhaupt geheiratet und mich damit am Hals zu haben. Was sie mir auch immer wieder sagte...

Zum Weiterlesen klick auf den Titel!

Create a website or blog at WordPress.com

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: