Das Fenster im dunklen Raum, welches einen Ausblick verschafft

Beitragsauszug:

Ich war mein ganzes Leben auf der Suche nach einem Zuhause. Doch wo ich es fand, verschwand es wieder. So auch hier. Ich frage mich, warum das so ist. Natürlich, kann ich vom geschichtlichen Ablauf her, all die Gründe, für diese Stationen benennen. Die Ereignisse so detailreich wieder geben, so daß Du nach meiner Erzählung, wahrscheinlich verstehend nicken würdest. Dennoch wollte ich ursprünglich nur eins. Ein Zuhause, wo ich meine Ruhe haben kann. Vielleicht war gerade das, das Problem...

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Einschränkungen

Beitragsauszug:

Da habe ich doch, letztens im Fernsehen, von einer Psychologin gehört, welche Schäden, all die derzeitigen Einschränkungen; auf längere Sicht in der Psyche, hervor rufen können. Du meine Güte, denke ich bei mir, wenn das schon psychische Schäden hervor ruft, was für ein Ding, habe ich dann eigentlich an der Waffel? Ich habe Zeiten erlebt, wo ich Hunger und nichts zu Essen hatte, bis Nachbarn mir welches vorbei brachten. Wo ich fror, weil im Winter die Heizung kaputt war und mir verboten wurde, die Elektrische anzustellen. Wo ich das Wasser für die Toilettenspülung, aus dem Fluß holen mußte, an dem wir wohnten, weil es keine Spülung gab. Wo ich frierend, in einem Eimer warmen Wassers stand, der zuvor im Topf, auf einem Herd erwärmt wurde und mir den anderen Mangels Dusche, langsam über den Kopf kippte. Ich habe sogar Zeiten erlebt...

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Aber im Laufe der Zeit, wenden sich alle Blumen der Sonne zu

Beitragsauszug:

Dieses Lied, im Original von James Blunt, habe ich mit neun, anstelle von allen zehn Fingern gespielt, da meine Hand verletzt war. Eigentlich, hätte ich überhaupt nicht spielen dürfen. Ein paar Tage zuvor, hatte ich wieder mal versucht, die Hunde zu trennen, welche sich fast tot bissen. Das war nicht die beste Idee, da ich von diesen dann, im Eifer des Gefechts, selbst gebissen wurde. Aber meine Panik, war zu dem Zeitpunkt so groß, daß ich einfach spontan gehandelt und nicht darüber nachgedacht hatte. Mein großes Glück war, daß der Biß, ganz knapp an meiner Sehne vorbei ging. Sonst hätte ich den Finger, wohl nie wieder bewegen können. Diese Zeit, war sehr schlimm für mich, wie Du sicher schon, meinem extrem gestreßtem Gesichtsausdruck, entnehmen kannst und das lag definitiv nicht, an dem Klavierspiel...

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Wertschätzung in unsicheren Zeiten

Beitragsauszug:

Vor knapp einer Woche bin ich 40 Jahre alt geworden. Ein Alter, von dem ich zeitweise dachte, daß ich es gewiß nie erreichen würde. War es erst der jugendliche Hochmut, welcher sich mit lebensmüder Verzweiflung abwechselte. Ging dann weiter, über die Borreliosediagnose, bis hin zum Bangen um mein Herz, mit wochenlanger Atemnot. Stunden, die sich zogen wie Kaugummi in denen ich zwar atmete, aber trotzdem das Gefühl hatte, nicht richtig Luft zu bekommen. Wo mein Herz urplötzlich, so deutlich aus dem Takt kam, daß ich Todesängste ausstand. Wer hätte gedacht, daß beides zusammen hängt und durch die entsprechende Medikation behoben werden kann. Ich zu dem Zeitpunkt nicht, weil es eine halbe Ewigkeit brauchte, bis ich mal einen Termin beim Kardiologen bekam, der fest stellte, daß tatsächlich Probleme da waren. Bis zu diesem Zeitpunkt kam ich mir streckenweise vor, wie ein Hypochonder. Kaum davon erholt, wurde mir klar gemacht, daß ich die regelmäßigen Magenspiegelungen ernst nehmen soll. (Ich hatte eine ausgelassen, getreu dem Motto, ist schon nicht so schlimm.) Man machte mir daraufhin klar, daß bereits Krebszellen in meiner Speiseröhre gefunden worden waren und nur eine regelmäßige Kontrolle, zeigen könnte, wie sie sich verhalten. Als mir das richtig bewußt wurde, saß ich da und sinnierte darüber, ob mein 40. Geburtstag wohl ein "erst 40", oder ein "schon 40" wird.

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Innere Zufriedenheit schaffen

Bildertext:

Innere Zufriedenheit können wir uns selbst verschaffen, indem wir aufhören immer nur das zu sehen was wir noch nicht können, nicht erreicht haben und nicht besitzen! Sondern stattdessen einmal inne zu halten und dankbar zu sein für die Menschen, die an unserer Seite sind wahrzunehmen, was wir alles schon gelernt haben und die Dinge wertzuschätzen, die wir im Augenblick besitzen!

© Emily-Star

Laß mich endlich gehen, denn ich will leben und nicht nur überleben!

Beitragsauszug:

Mit diesem von mir interpretierten Lied, endet MEINE persönliche Erzählung, über die Befreiung, aus einer Beziehung voller Gewalt. Ich habe es gehört, als ich zum allerletzten Mal, zu dem Haus zurück ging, wo ich mit ihm gewohnt hatte. Ich wollte nur meine Sachen packen. Ganz in Ruhe, ganz friedlich... Doch mein inneres Gefühl, war voller Angst. Ich versuchte mir selbst Mut zu machen, indem ich dieses Lied von Adele "love in the dark" auf dem Hinweg, wieder und wieder sang. Fast gelang es mir auch. Doch was mich bei meiner Ankunft erwartete, war ein Showdown, wie aus einem schlechten Film. Zerissene Jacke, zu Boden geschmissen und gegen Möbel geknallt, seine Hände an meinem Hals und eine von innen verschlossene Haustür...

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Wenn es millionen Gründe aufzugeben gäbe und nur einen einzigen, weiter zu machen, welcher wäre das für Dich?

Beitragsauszug:

Nun neigt sich, schon wieder ein Jahr, dem Ende zu. Nach einer inneren Rückschau auf genau dieses, fiel mir anschließend wieder ein Experiment ein, was ich im Jahr zuvor, gemacht hatte. Es gibt eine App, mit der man eine virtuelle Flaschenpost, in alle Länder dieser Welt verschicken kann. Wer diese bekommt, kann man nicht beeinflussen und ob der Empfänger sie dann auch beantworten will, bestimmt er für sich. So fragte ich also in englisch, was für den "Flaschenpostfinder" das Wichtigste in seinem Leben sei. Was ihm gerade in schlechten Zeiten, Kraft und Stärke zum weiter machen gibt. Ausschlag gebend für diese Idee, war das Lied von Lady Gaga "million reasons", was ich in einem Anflug von Kreativität, auf einer Karaokeplattform, gecovert hatte. In diesem geht es eigentlich um eine zerrüttete Beziehung, wo sie nach einem Grund sucht, diese trotzdem nicht aufzugeben. Selbst Gott, fleht sie darum an, ihr einen Weg zu zeigen. Die Gefühle und Fronten sind bereits verhärtet (darauf weist die Liedzeile, mit dem verhärteten Leder=Haut hin). Aber trotzdem ist noch etwas in ihr, was weiter kämpfen und nicht aufgeben will und genau danach sucht sie jetzt. Ich dachte mir, dieses Lied kann man eigentlich auch, generell auf schwere Zeiten im Leben anwenden, die jeder von uns kennt. Zeiten, wo man am liebsten alles hin schmeißen und aufgeben würde. In diesen Zeiten, ist es dann extrem wichtig, etwas oder jemanden zu haben, der einen zum weiter kämpfen motiviert. Es hat mich interessiert, was das für andere Menschen ist und zwar unabhängig von ihrer Herkunft oder Religion...

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Nächtliche Gedanken

Beitragsauszug:

Es ist halb 5 Uhr in der Nacht und mein Blick fällt zum alljährlich geschmückten Weihnachtsbaum. Auch in diesem Jahr, habe ich einiges von dem Familienschmuck verwendet, den meine Stiefmutter mir gab, als wir uns das letzte Mal sahen. Sogar ihren Holzschneemann, den sie als Kind von ihrer Mutter bekommen hat, habe ich noch mit dran gehangen. Wohl wissend, daß er mich immer wieder, an sie erinnern würde. Aber ich sagte mir, daß ich jetzt stark genug sei, daß melancholische Ziehen, in der Herzgegend, zu ignorieren. Wie immer lief auch der Plattenspieler, mit derselben Platte alter Weihnachtslieder; als Erinnerung an zwei Weihnachten in meiner Kindheit, die es so nie wieder geben wird. Die so ziemlich einzigen, welche wirklich schön waren. Zu der Zeit wohnten wir noch im Paderborner Raum, in Niederntudorf. In Niederntudorf, ist es ein wenig bergig, zumindest kam mir das als Kind so vor und an dem Tag, hatte es sogar geschneit. Der Schnee war recht hoch und ich ging mit meiner Stiefmutter, an all den geschmückten Fenstern vorbei...

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Ein Weihnachtslied, was mein Herz berührt und mich zum Weinen bringt

Beitragsauszug:

Wenn man den Namen "Helene Fischer" hört, denkt man zu allererst an ihre großen Partyhits, die so mancher schon nicht mehr hören kann, weil sie zu oft gespielt wurden. Aber nur wenige, kennen auch die "leisen" Töne von ihr, welche berühren und nachdenklich machen! Vor ein paar Jahren, ist sie mit diesem Lied bei der José Carreras Gala (Leukämie-Stiftung) aufgetreten und ich war so berührt, daß mir die Tränen in Strömen, die Wange herunter liefen. Das habe ich ganz selten, bei Liedern. Zu dem Zeitpunkt, hatte ich auch noch nichts mit dem Christentum oder Gott am Hut. Trotzdem, brachte mich das Lied zum Weinen. So eine Version, des Ave Maria, war mir neu. Schon gleich am Anfang hieß es nämlich: "Ave Maria, heut`sind so viele ganz allein!" Es war so treffend. Mein ganzes Leben, hatte ich mich immer nur, allein gefühlt. Da konnte ich von vielen Menschen umgeben sein und war doch im Herzen einsam. Weiter ging es dann ganz passend mit: "Es gibt auf der Welt so viele Tränen und Nächte voller Einsamkeit." Genau, diese Einsamkeit, entstammte nicht einem Partnermangel. Sondern einem Loch, einer Leere in meinem Herzen, die durch nichts zu füllen war. Einem unendlichen Schmerz und bis dahin, ungehörten Schrei nach Liebe...

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