Wertschätzung in unsicheren Zeiten

Beitragsauszug:

Vor knapp einer Woche bin ich 40 Jahre alt geworden. Ein Alter, von dem ich zeitweise dachte, daß ich es gewiß nie erreichen würde. War es erst der jugendliche Hochmut, welcher sich mit lebensmüder Verzweiflung abwechselte. Ging dann weiter, über die Borreliosediagnose, bis hin zum Bangen um mein Herz, mit wochenlanger Atemnot. Stunden, die sich zogen wie Kaugummi in denen ich zwar atmete, aber trotzdem das Gefühl hatte, nicht richtig Luft zu bekommen. Wo mein Herz urplötzlich, so deutlich aus dem Takt kam, daß ich Todesängste ausstand. Wer hätte gedacht, daß beides zusammen hängt und durch die entsprechende Medikation behoben werden kann. Ich zu dem Zeitpunkt nicht, weil es eine halbe Ewigkeit brauchte, bis ich mal einen Termin beim Kardiologen bekam, der fest stellte, daß tatsächlich Probleme da waren. Bis zu diesem Zeitpunkt kam ich mir streckenweise vor, wie ein Hypochonder. Kaum davon erholt, wurde mir klar gemacht, daß ich die regelmäßigen Magenspiegelungen ernst nehmen soll. (Ich hatte eine ausgelassen, getreu dem Motto, ist schon nicht so schlimm.) Man machte mir daraufhin klar, daß bereits Krebszellen in meiner Speiseröhre gefunden worden waren und nur eine regelmäßige Kontrolle, zeigen könnte, wie sie sich verhalten. Als mir das richtig bewußt wurde, saß ich da und sinnierte darüber, ob mein 40. Geburtstag wohl ein "erst 40", oder ein "schon 40" wird.

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Innere Zufriedenheit schaffen

Bildertext:

Innere Zufriedenheit können wir uns selbst verschaffen, indem wir aufhören immer nur das zu sehen was wir noch nicht können, nicht erreicht haben und nicht besitzen! Sondern stattdessen einmal inne zu halten und dankbar zu sein für die Menschen, die an unserer Seite sind wahrzunehmen, was wir alles schon gelernt haben und die Dinge wertzuschätzen, die wir im Augenblick besitzen!

© Emily-Star

Gedanken für Zwischendurch Teil 12

Beitragsauszug:

Wer ausschließlich, das große Ziel vor Augen hat und die kleinen Zwischenerfolge nicht schätzt, wird beim erreichen des selbigen, auch keine wirkliche Zufriedenheit erfahren! Größer, schneller, weiter, besser, schöner als… Das sind so die Schlüsselworte, die uns antreiben. Wohin eigentlich? Zu einem vermeintlich besseren Leben und mehr Zufriedenheit? Es ist gut, Ziele zu haben. Aber es ist noch viel besser, sich außerdem über all die „kleinen“ Erfolge auf dem Weg dorthin zu freuen! Der Mensch neigt dazu, seinen Fokus eher auf die Dinge zu legen, die er noch nicht hat oder kann, als darauf, was er schon erreicht hat. Kenne ich von mir auch...

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Wege der Selbstheilung Teil 20

Beitragsauszug:

Es hat schon einige Zeit gebraucht, um den Schmerz wieder auf ein erträgliches Maaß zu reduzieren. Die Spaziergänge und auch die Gespräche mit meinem Partner, haben mir da sehr geholfen, Schritt für Schritt aus meinem Gedankenkreislauf auszusteigen und in die Realität zurück zu kehren. Was bei lebensmüden Gedanken hilft, hat also auch hier, in dieser nicht ganz so dramatischen Situation, seinen Zweck erfüllt! Nun hat ein neuer Tag begonnen und es ist schon eine echte Herausforderung, wieder an dieses Gefühl heran zu kommen, nachdem es so schön im Unterbewußtsein verschwunden ist. Diesen Wechsel zwischen ganz bewußtem fühlen und anschließendem wieder ausblenden des Schmerzes zu bewerkstelligen, um die Aufgaben des Alltagslebens erfüllen zu können, erfordert schon recht viel Selbstdisziplin. Gerade jetzt, wo er nicht präsent ist, ist die Verführung groß, das Ganze einfach wieder zu den Akten zu legen...

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Am Fenster

Bildertext:

Stillschweigend sitzt sie auf dem Fensterbrett. Gedankenverloren läßt sie eine Rose durch ihre Finger gleiten. Ihr Blick schweift suchend umher. Doch sie kann im Außen nicht finden, was im Inneren verborgen ist. Ihre Hände scheinen nicht zur Ruhe kommen zu wollen, krallen sich mit aller Macht am Fenstersims fest. Trotzdem schließt sie die Augen, lockert ihren Griff und stellt erstaunt fest, das ihr Körper bleibt wo er ist. Sie schwebt in Gedanken über Felder und Wiesen, hin zu Bergen und Seen. Hoch in die Wolken und Wasserfälle hinab. Durch all die Facetten ihres Seins. Aufmerksam ,liebevoll nimmt sie noch einmal die Einsamkeit wahr, obwohl sie nie einsam gewesen ist. Fühlt die Leere, obwohl sie von Fülle umgeben war. Begreift, wie sehr sie sich vom Leben abgeschnitten hat. Mit diesem Wissen, taucht sie auf- aus all ihren Gedanken und öffnet die Augen. Endlich ist sie bereit von ihrem Fensterbrett hinab zu steigen. Die Einladung des Lebens anzunehmen und durch die weit geöffnete Tür zu schreiten. Anstatt nur ein stummer Beobachter zu sein, wie sie es jahrelang auf ihrem Fensterbrett gewesen ist.

© Emily-Star

Gedanken für Zwischendurch Teil 11

Beitragsauszug:

Wie oft habe ich in meinem Leben schon die Worte gehört „Das ist Vergangenheit!“ oder „Das ist doch jetzt vorbei!“ Wirklich??? Ist es das??? Es mag vergangen sein, aber deshalb leider noch lange nicht vorbei! Denn absolut alles, was wir bisher erlebt haben, hat uns geprägt und zu dem Menschen gemacht, der wir heute sind. Beeinflußt uns, in unserem Denken, in unseren Gefühlen - in unserem ganzen Sein. Es klingt so schön, all die Sätze vonwegen: „Du mußt nach vorne schauen, denn das Leben geht weiter.“ Nun, wäre ich ein Computer, hieße das für mich „format: c“ schreiben und meine Festplatte wäre gelöscht...

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Wege der Selbstheilung Teil 19

Beitragsauszug:

Ich lege die Hände auf mein Herz, spüre die Traurigkeit und schließe meine Augen. Was genau tut mir eigentlich so weh? Ich habe Menschen, die mich wirklich lieben und respektieren. Ich habe einen wunderbaren Partner, der mir so viel Kraft gibt und mich mittlerweile so gut kennt, daß er sehr oft, ganz instinktiv die genau richtigen Worte findet. Worte die mich trösten, oder beruhigen. Ich wohne in einem so tollen Haus, habe materiell gesehen alles, was ich mir wünschen kann und bin wirklich sehr dankbar für das, was da ist. Ich sollte der glücklichste Mensch, auf Erden sein. Und doch kommt in letzter Zeit, immer mehr von dieser tiefen Traurigkeit, die mich schwerer atmen läßt, weil sie so schwer auf meiner Seele lastet. Es wird immer öfter so dunkel, so trostlos, so freudlos in mir drin. Alles was ich bisher erreicht habe, die Freude darüber, wird schwächer. Lieber Papa, Du hast immer gesagt, man muß Vergangenes ruhen lassen und im hier und jetzt leben. Du hast so vieles zu mir gesagt und manchmal wünschte ich fast ein bißchen, es wäre nur schlechtes dabei gewesen. Denn dann würde ich Dich jetzt nicht so verdammt vermissen...

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Das Leben beginnt immer wieder neu!

Bildertext:

Das Leben besteht aus Veränderung. Ich kann versuchen mich innerlich dagegen zu stellen und dadurch nichts als Leid erzeugen. Denn ich kann nichts fest halten oder versichern, so gern ich es auch manchmal würde. Das einzige, was ich kann, ist mit dem Puls der Zeit zu gehen. Neue Situationen als Abwechslung aufzufassen. Neue Probleme, als Herausforderungen begreifen. Neue Krisen, als Chance etwas in meinem Leben zu verändern. So wie ich die Dinge betrachte, wird es mir damit jeweils besser oder schechter ergehen. Es liegt in meiner Hand! Und deshalb: Beginnt mein neues Leben, beginnt immer wieder neu! Immer wieder, verändere ich, was mir wichtig ist. Immer wieder, schaue ich in den Spiegel und bin endlich zufrieden. Immer wieder, werde ich mir meiner inneren Stärke bewußt. Immer wieder, erkenne ich, daß ich alles erreichen kann, was ich will. Auch Dein Leben beginnt immer wieder neu! Was wirst Du daraus machen?

© Emily-Star

Gedanken für Zwischendurch Teil 10

Beitragsauszug:

Manchmal verschließen wir unser Herz, weil wir tief verletzt und somit enttäuscht worden sind. In dem Augenblick, soll uns niemand anderes mehr verletzen können. Wir wollen nicht mehr leiden, nicht noch einmal diesen Schmerz spüren müssen, die große Enttäuschung. Ich kenne das von mir selbst und es ist nur allzu menschlich. Was wir dabei aber übersehen ist, daß der Schmerz damit nicht weg ist. Das wir in dem Augenblick, wo wir unser Herz verschließen, auch nichts wirklich schönes mehr empfinden können. Es wäre ja so angenehm, nur das schmerzliche nicht mehr fühlen zu müssen. Aber alles andere was positiv ist, zulassen zu können. Quasi im stetigen Glück und Frieden zu schwelgen. „Frei von aller Negativität“ Was vielleicht Yogis oder sogenannten „höher entwickelten Menschen“, (Leute die emotional und geistig irgendwie immer weiter zu sein scheinen als wir selbst) möglich ist, bleibt den meisten von uns, trotz all der gutgemeinten Ratgeber und Lebenshilfeseminare, leider noch immer verborgen...

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