Entscheidungen

Das Leben besteht aus Entscheidungen. Oft haben wir Angst, die falsche Entscheidung zu treffen. Oder wir fragen uns, was gewesen wäre, wenn wir uns anders entschieden hätten. Deshalb meinen wir, daß es besser wäre uns in Passivität zu üben und glauben so irrtümlich, um eine schwere Entscheidung herum gekommen zu sein. Die vielleicht negativen Konsequenzen dem zuzuschieben, der vermeintlich für uns entschieden hat und vergessen dabei, daß auch eine Entscheidung uns nicht zu entscheiden, unsere Entscheidung war! Wäre es deshalb nicht besser unser Leben aktiv mitzugestalten? Und wenn wir ehrlich sind, dann wissen wir auch, daß die Folgen unserer Entscheidung zur Passivität uns trotzdem nicht erspart bleiben. © Emily-Star

Bildertext:

Das Leben besteht aus Entscheidungen.
Oft haben wir Angst, die falsche Entscheidung zu treffen.
Oder wir fragen uns, was gewesen wäre,
wenn wir uns anders entschieden hätten.
Deshalb meinen wir, daß es besser wäre uns in Passivität zu
üben und glauben so irrtümlich, um
eine schwere Entscheidung herum gekommen zu sein.
Die vielleicht negativen Konsequenzen dem zuzuschieben,
der vermeintlich für uns entschieden hat und vergessen dabei,
daß auch eine Entscheidung uns nicht zu entscheiden,
unsere Entscheidung war!
Wäre es deshalb nicht besser unser Leben aktiv mitzugestalten?
Und wenn wir ehrlich sind, dann wissen wir auch,
daß die Folgen unserer Entscheidung zur Passivität
uns trotzdem nicht erspart bleiben.

© Emily-Star

„Böse Zellen“

Noch immer bin ich gedanklich, bei dem Vorgespräch zur Gewebeprobenentnahme und versuche zu verarbeiten, was die nette Frau mir alles gesagt hat. Bisher habe ich das alles, eher locker gesehen. Vielleicht auch ein bißchen verdrängt. Klar, solche Sachen haben ja immer nur die Anderen. Man selber, ach quatsch! Ich doch nicht. Auch wenn ich bereits zwei Mal an der Speiseröhre/Magen operiert worden bin. Aber das, ist doch Jahre her und überhaupt, man kann sich da ja auch in was rein steigern! Positiv denken ist der Schlüssel und was ich nicht wahr haben will, ist ja auch nicht da, oder?

Von diesem Ross, hat mich die nette Dame, jetzt herunter geholt. Es sind böse Zellen gefunden worden, sagte sie und ich dachte, ich falle vom Stuhl. In der Schleimhaut, die im übrigen auch beschädigt ist. Den genauen Wortlaut weiß ich nicht mehr. Ich war gedanklich zu sehr mit den bösen Zellen beschäftigt. Was hatte sie da gerade gesagt? Das die schwer zu finden sind und sowas reines Glück ist. Und man weiß auch nicht, ob man sie wieder findet?! Aber auch wenn nicht, sind sie ja da… Was ist daran eigentlich Glück? Warum kann man sie nicht wieder finden? Warum kann sie nicht einfach alle entfernen und gut ist das?

Es wird jetzt geguckt, was sie angestellt haben. Was und ob sie etwas angestellt haben. Also wie sie sich verhalten. Ob da vielleicht auch noch andere böse Zellen sind und was die so tun. Außerdem war die nette Frau sichtlich entsetzt, als ich ihr sagte, daß ich das Pantoprazol schon lange nicht mehr nehme, weil mein Arzt meinte, daß das auf Dauer nicht gut ist. Außerdem tut mir auch nichts weh. „Im Prinzip ist das richtig, aber bei ihnen, ist das etwas anderes. Sie müssen das Medikament nehmen. Täglich. Wir werden diese Empfehlung an Ihren Arzt weiter geben!“ Ja ganz klasse, is da nicht Aluminium drin? Das war doch mit ein Auslöser für Alzheimer?! Wobei, das kommt ja auch erst im Alter. So gesehen, ist das bei mir, dann vielleicht wirklich, etwas anderes. Aber nein, positiv denken, maßregele ich mich gerade selbst und frage mich im Stillen, ob ich den Sche… jetzt wirklich jeden Tag nehmen soll. Mir tut nichts weh! Alles ist gut, finde ich! Sie hatte mir das erklärt und noch ein paar andere Dinge gesagt. Aber irgendwie ist das an mir vorbei geflogen. Mist, ich weiß es nicht mehr. Muß ich wohl noch mal fragen. Aber den Satz: „Bei ihnen, ist das etwas anderes!“ Den sagte sie mehrmals. Von daher weiß ich ihn auch noch. Gefällt mir aber gar nicht. Interessiert jedoch nicht, ob mir das gefällt.

Zwei Wochen also noch, dann ist es so weit. Dann kommt die neue Untersuchung.

Die Frage, ob ich mal Speiseröhrenkrebs bekomme, stellt sich bei mir nicht mehr. Sondern nur noch wann. Im Vorstadium bin ich bereits.

Nächsten Monat gib es dazu einen Infotag in der Uniklinik Köln. Dort habe ich mich angemeldet. Mein Nichtwissen, hat mich bisher ja nicht bewahrt und die Infos aus dem Netz, sind auch nicht so prickelnd. Dort sind auch Professoren und Betroffene. Auch wenn es jetzt noch mal gut ausgeht, so wird es mich irgendwann treffen. Dann wäre ich gern gedanklich etwas vorbereitet. Ich bin also gespannt. In den nächsten Tagen, kommt ein Flyer nach Hause. Ich frage mich, warum sie mir den schicken. Ich habe doch bereits im Netz alles zu dem Tag, gelesen. Na ja, eine nette Geste vielleicht?!

Ich will nicht jammern, oder mich bedauern. Das bringt wirklich nichts. Ich nehme es an, was immer da kommt und bleibe unerschütterlich in meinem Glauben an Gott! Trotzdem beschäftigt es mich natürlich und das nieder schreiben, tut mir wirklich gut. Genauso wie Sheela, mein süßes, kleines Katzenkind. Sie ist so ein Sonnenschein! Verschmust, verspielt und einfach nur herzig! Ich liebe diese kleine Katze, von ganzem Herzen.

Trotzdem, sehe ich mich gerade außerstande, eine neue Folge der „Befrei Dich“ Videoreihe zu drehen. Die nächste Folge, kann also noch etwas dauern. Doch sie kommt sicher! Dafür ist mir das Thema einfach zu wichtig! Davon abgesehen, war die letzte Folge, ja sowieso seeeehr lang. Das waren ja quasi, fast zwei Folgen, in einer.

Die anderen Einträge hingegen, sind ja alle schon fertig geschrieben und werden nur, noch einmal, neu veröffentlicht. Zur Erinnerung, ich war früher bei Googleplus. Diese Plattform wurde geschlossen und deshalb, habe ich, diesen Weblog hier, eröffnet. Ich möchte gerne alle Einträge, wieder online haben. Naürlich nicht auf einmal, sondern nach und nach. Deswegen, sind sie auch nicht aktuell. Weil sie aber, laut dem Feedback, was ich damals in der Vergangenheit bekam, einigen geholfen haben, veröffentliche ich sie erneut. Die „Befrei Dich“ Videoreihe gegen häusliche Gewalt und bösartige Manipulation hingegen, ist neu und aktuell!

Was bleibt, ist jetzt die Hoffnung, daß die bösen Zellen, noch nichts böses getan haben. Das sie schlafen und nie aufwachen werden. Wie viel Zeit habe ich eigentlich bei sowas? Ein Jahr, zwei? Zehn? Vielleicht noch mehr?

Ich höre immer wieder ihre Stimme in meinem Kopf. Wie sie sagt „Auch wenn wir jetzt nichts finden, heißt das nicht, daß da nichts ist!“ Wie kann man das denn nicht (wieder) finden?! Keine Ahnung, ich hätte vielleicht noch etwas besser zuhören sollen…

Wolken

Gedanken für Zwischendurch Teil 4

Vergebung © Emily-Star

Vergebung

(Um diesen Artikel vorgelesen zu bekommen, klickt bitte auf folgenden Link oder Player: https://archive.org/details/EmilyStarGedankenFrZwischendurchTeil4 )

Sanfte Musik und Kerzenlicht sind die Begleiter meiner Seelenreise. Ich schließe die Augen und lasse mich sanft, ganz sanft davon tragen. Alles ist so friedlich und wenn ich die Augen kurz öffne, sehe ich den Sternenhimmel, so groß und weit wie der Ozean. Ich öffne die Tür, trete hinaus unter dieses wunderbare Sternenzelt und während der Mond so hell und wunderschön in mein Gesicht scheint, höre ich ein Käuzchen rufen. Ein leichter Wind kommt auf und flüstert mir einen Gruß zu während er, sanft meine Wange streichelt. Ich erschaudere unter dieser liebevollen Berührung und nehme mit einem tiefen Atemzug den Zauber der Nacht in mir auf. So lange schon war ich auf der Suche nach Deiner Liebe für mich und nun da ich sie endlich gefunden hatte, hast Du Dein Herz mir wieder verschlossen. Ob Du den Himmel noch in gleichem Glanze erkennen kannst, nachdem Du meine Seele zum weinen brachtest und Dich von mir ab wandest, als hätte ich nie existiert? Lange Zeit war die Enttäuschung darüber so groß, daß ich Dich hasste und liebte zugleich. Dir einfach nicht vergeben konnte, daß Du mich wieder einmal hast fallen lassen. Doch der Hass ist nun fort und was bleibt ist eine Leere in meinem Herzen, die nichts und niemand füllen kann. Ich weiß, Du wirst nie zu mir zurück kehren und dennoch zünde ich jetzt eine Kerze für Dich an, damit sie Dir die Wärme schenkt, die mir verwehrt bleibt, Dir direkt zu geben. Du sollst nie mehr frieren müssen!

Ich schicke all meine Liebe in die kalte Nacht hinaus, damit Du Dich wieder geborgen fühlen kannst und vergebe Dir. Und ich vergebe mir, daß ich mich dafür entschieden habe, ich zu sein- anstelle von dem Kind, was Du Dir erwartet hast. Ich vergebe mir, daß ich bereit war, dafür den Preis des Verlustes Deiner Liebe zu zahlen und ich vergebe Dir, daß Du mir keine uneingeschränkte, frei von Bedingungen geknüpfte Liebe entgegen bringen kannst. Ich weiß, Du hast immer nur das Beste für mich gewollt und das für mich getan, was in Deinen Möglichkeiten stand. Auch wenn ich Dich sehr vermisse, jeden Tag – so rufe ich jetzt meinen Freund den Wind. Er soll meinem Herzen Frieden schenken und Dir mit einem letzten Gruß von mir noch einmal sanft über Deine Seele streicheln. Ich bitte die Vögel, daß sie auf Deiner Fensterbank kurz inne halten, um Dir von diesem Gruß zu erzählen. Ich bücke mich und lasse eine Hand voll Erde durch meine Finger gleiten. Wo immer Du auch wandeln magst, soll sie Dich stützen und halten, festigen Deinen Schritt. Der Mond küßt die Sonne jeden Morgen und am Abend verneigt sie sich vor ihm. Ich sende einen sanften Gruß zum Himmel, schließe die Augen und bin Dir in Gedanke noch einmal nah…

Ich öffne die Augen, eine Sternschnuppe fällt vom Himmel und ich sinke langsam auf meine Knie. Es tut immer noch weh, trotzdem… Trotz all dem, was gewesen und nicht gewesen ist, was immer Du auch tun wirst und wo immer Du seist- wisse, ein Teil meines Herzens wird immer bei Dir sein. Meine Liebe für Dich ist bedingungslos, sie liebt und vergibt Dir. Mögen wir Beide in unseren Herzen Frieden finden.