Gedanken für Zwischendurch Teil 12

Wenn man die Worte „Ich habe erst...“ einfach mal mit „Ich habe schon...“ ersetzt, ergibt sich eine viel größere Zufriedenheit! © Emily-Star

Über die Macht der Worte und Gedanken

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Wer ausschließlich, das große Ziel vor Augen hat und die kleinen Zwischenerfolge nicht schätzt, wird beim erreichen des selbigen, auch keine wirkliche Zufriedenheit erfahren!

Größer, schneller, weiter, besser, schöner als… Das sind so die Schlüsselworte, die uns antreiben. Wohin eigentlich? Zu einem vermeintlich besseren Leben und mehr Zufriedenheit? Es ist gut, Ziele zu haben. Aber es ist noch viel besser, sich außerdem über all die „kleinen“ Erfolge auf dem Weg dorthin zu freuen! Der Mensch neigt dazu, seinen Fokus eher auf die Dinge zu legen, die er noch nicht hat oder kann, als darauf, was er schon erreicht hat.

Kenne ich von mir auch. Wie oft, habe ich in den letzten Monaten gejammert und mich damit unbewußt selbst nieder gemacht, in dem ich klagte: „Ich kann erst zwei Lieder auf dem Klavier spielen, warum geht’s nicht schneller?“ Das löst Unzufriedenheit aus. Unzufriedenheit, die ich mir selber beschere wohlgemerkt! Besser wäre es zu sagen: „Hey, ich kann schon zwei Lieder spielen und das ohne die Hilfe eines Klavierlehrers!“

Immer wieder erwische ich mich dabei, daß ich dieses und jenes noch besser oder schneller machen könnte. Das ich das große Ziel, noch nicht erreicht habe und wundere mich dann, warum ich manchmal so unzufrieden und niedergeschlagen bin. Mit einem Blick auf meine youtubevideos, ging die Unzufriedenheit dann auch weiter. „Ich habe nur so wenig Zuschauer. Andere haben Millionenklicks. Irgendwie komme ich nicht weiter!“ Das sind negative Gedanken, die ich mir immer wieder, selber antue. Sie sind demotivierend und lassen auch keine wirkliche Freude zu. Mittlerweile sehe ich das anders. Ich sage mir stattdessen, „Hey ich habe schon so viele Zuschauer, das ist doch großartig!!!“ Und schon geht es mir besser. Es ist wirklich interessant, was im Inneren passiert, wenn man die Worte „erst“ oder „nur“, einfach mal mit „schon“ ersetzt! Probier es mal aus 😉

Bildertext:

Wenn man die Worte „Ich habe erst…“
einfach mal mit „Ich habe schon…“ ersetzt,
ergibt sich eine viel größere Zufriedenheit!

© Emily-Star

Lebenshoffnung – den Jakobsweg gehen

Bildertext:

Sehnsucht von irgendwoher kommend, ermächtigt sich meines Herzens, durchdringt so kraftvoll meine Seele. Ich sehe Täler voller Licht, fühle in anderen Dimensionen. Hier ist die Freiheit des Herzens, die meine Seele liebend macht. Wie sehr sehne ich mich in eines von ihnen. Wo am Himmel die Vögel ziehen. Ihre Schwingen sie mit Leichtigkeit, zu anderen Orten tragen. Hoch empor erheben sie sich, mit solcher Anmut, als ob sie nie etwas anderes täten. Sehnsucht von irgendwoher kommend, ermächtigt sich meines Herzens. Durchdringt so kraftvoll meine Seele. Ich sehe Berge, auf deren Spitzen, die Sonne durch den Schnee reflektiert wird. Eine Reise in unbekannte Welten. So nah und doch so fern, erscheinen sie mir. Hoffnungsvolles Glitzern in meinen Augen, geleitet mich die Liebe auf Schritt und Tritt. Möchte fliegen können, immer der Sonne entgegen. So alt schon ist die Sehnsucht und doch immer wieder neu erwacht. Sehnsucht von irgendwoher kommend, ermächtigt sich meines Herzens, durchdringt so kraftvoll meine Seele. Ich sehe Seen und tauche hinein, denn sie sind getränkt von Weisheit und Segen. So viele Seelen auf der Reise ins innere ihrer Selbst, streben weiter immer weiter zu neuen Erkenntnissen und Wahrheiten. Gemeinsam sind WIR die Sonne, komm und zehre von unserer Kraft. Komm mit uns mit und begleite uns auf dem Weg. Durch das Mysterium des Lebens, es gibt so vieles zu entdecken, so vieles zu verändern und ich glaube fest daran, daß wir uns eines Tages alle in ein gleißendes Licht verändern... das irgendwann alles Dunkel erhellen wird! © Emily-Star

Ich habe schon letztes Jahr mit dem Gedanken gespielt, den Jakobsweg zu gehen. Es dann aber aus lauter Angst und Unsicherheit wieder verworfen. Trotzdem ist dieser Wunsch geblieben und mittlerweile so stark geworden, daß ich meine Ängste und Bedenken zur Seite geschoben und endlich den Flug gebucht habe. Letzten Endes bin ich dort auch nicht allein. Ich gehe zur Hauptsaison und da laufen so viele Menschen, daß ich mir absolut keine Gedanken machen muß.

In den letzten Jahren hatte ich immer nur Angst. So viel Angst, daß ich schon gar nicht mehr richtig gelebt habe. Ich habe einen handgeschriebenen Zettel von letztem Jahr gefunden. Darauf hatte ich geschrieben, daß ich etwas tun will, was mein Herz glücklich macht und es mir dabei auch völlig egal sein soll, was irgendwer davon hält. Diesen Wunsch habe ich mir nun erfüllt. Allein der Gedanke macht mich schon jetzt sehr glücklich und das Phantastische ist, daß ich diesen Weg nicht alleine gehe.

Es wird die Erfahrung meines Lebens. Das spüre ich einfach! Von meiner Sozialphobie hinein in die Pilgerunterkünfte. Von der Einsamkeit, zur Gemeinsamkeit und zwischendurch allein sein. Laufen, fühlen, aushalten und hoffentlich wieder lebendig werden. Das wünsche ich mir.

Ich möchte mich wieder lebendig fühlen! Denn seit Jahren fühle ich mich nur noch verbittert, wütend und traurig.

Außerdem gehe ich den Weg immer und jeden einzelnen Tag mit Gott. In diesem Sinne, läuft für mich der Countdown. In drei Wochen geht es los!

Bildertext:

Lebenshoffnung

Sehnsucht von irgendwoher kommend,
ermächtigt sich meines Herzens
durchdringt so kraftvoll meine Seele
Ich sehe Täler voller Licht
fühle in anderen Dimensionen
Hier ist die Freiheit des Herzens
die meine Seele liebend macht
Wie sehr sehne ich mich in eines von ihnen
wo am Himmel die Vögel ziehen
ihre Schwingen sie mit Leichtigkeit
zu anderen Orten tragen
hoch empor erheben sie sich
mit solcher Anmut, als ob sie
nie etwas anderes täten

Sehnsucht von irgendwoher kommend,
ermächtigt sich meines Herzens
durchdringt so kraftvoll meine Seele
Ich sehe Berge, auf deren Spitzen,
die Sonne durch den Schnee reflektiert wird
Eine Reise in unbekannte Welten
so nah und doch so fern
erscheinen sie mir
Hoffnungsvolles Glitzern in meinen Augen
geleitet mich die Liebe auf Schritt und Tritt
Möchte fliegen können,
immer der Sonne entgegen
So alt schon ist die Sehnsucht
und doch immer wieder neu erwacht

Sehnsucht von irgendwoher kommend,
ermächtigt sich meines Herzens
durchdringt so kraftvoll meine Seele
Ich sehe Seen und tauche hinein
denn sie sind getränkt von Weisheit und Segen
So viele Seelen auf der Reise
ins innere ihrer Selbst, streben weiter
immer weiter zu neuen Erkenntnissen und Wahrheiten
Gemeinsam sind WIR die Sonne,
komm und zehre von unserer Kraft,
Komm mit uns mit und begleite uns auf dem Weg
durch das Mysterium des Lebens, es gibt so vieles zu entdecken
so vieles zu verändern und ich glaube fest daran,
daß wir uns eines Tages alle in ein gleißendes Licht verändern…
das irgendwann alles Dunkel erhellen wird!

© Emily-Star